Kickstart für deinen Stoffwechsel

6 Tipps wie du deine Stoffwechselaktivität erhöhst

Kickstart für deinen Stoffwechsel

1. Steigere deine Intensität.
Tausche dein Training an monotonen Ausdauergeräten gegen rasche hochintensive Trainingseinheiten. Etwa in Form eines fordernden H.I.I.T (Hochintensives Intervall Training) oder aufeinander folgende Intervall Sprints bei deinem Lauf an der frischen Luft. Kurze prägnante Trainingseinheiten haben den Vorteil eines geringen Zeitaufwandes, sind überall zu absolvieren und fördern zudem deine Fettverbrennung – rasche Erfolge garantiert.

2.  Kickstart in den Tag – aber Richtig.
Trinke morgens nach dem Aufstehen ein großes Glas lauwarmes Wasser mit einer frisch gepressten Zitrone. Dieser Zaubertrunk wirkt wahre Wunder auf deine Verdauung & deinen Stoffwechsel. Danach gönnst du dir idealerweise noch ein leckeres proteinhaltiges Frühstück, um energiereich in deinen Tag zu starten.

3. Protein Baby!
Plane täglich vielfältige Proteinquellen wie Fisch, Huhn, Eier, Samen wie Hanf oder Chia sowie Kürbiskerne & Nüsse ein. Vergiss nicht: dein Körper ist ein Hochofen der regelmäßig Brennstoff benötigt um im Training voranzukommen und deine Stoffwechselleistung am Laufen zuhalten. Fettverbrennung garantiert!

4. Eat clean
Löse dich von zuckerhaltigen & industriell verarbeiteten Lebensmitteln – sie enthalten ungesunde Transfette, chemische Zusätze & eine Menge leerer Kalorien. Was wiederum deinen Stoffwechsel einschlafen lässt und Krankheiten, Übergewicht und Entzündungen in deinem Körper fördern.

5. knack`dir Nährstoffe
Sauer macht lustig & schön! Apfelessig hilft deinem Verdauungssystem die aufgenommene Nahrung „aufzubrechen“ damit dein Organismus die Nährstoffe aus der Nahrung besser aufnehmen kann. Zudem hilft es, deinen Appetit zu zügeln und deine Stoffwechselaktivität zu fördern. Tipp: Einen Esslöffel voll Apfelessig in ein Glas gefiltertem Wasser 15 Minuten vor dem Essen zu dir nehmen oder ab damit ins Salatdressing.

6. Tägliche Bewegung
Dauerhaftes Sitzen im Büro oder an der Uni? Keine Zeit fürs GYM? Kein Problem – baue wann immer es dir möglich ist, kleine Trainingseinheiten ein. Dein Körper ist genetisch auf Bewegung programmiert & wird es dir mit Gesundheit, Beweglichkeit & einem aktiven Stoffwechsel danken. Tipp: Absolviere deine Squats während du dein Abendessen kochst, lass dein Auto auch einmal stehen & gehe kurze Strecken zu Fuß oder einfach mal die Stufen nehmen – statt des überfüllten Aufzuges.

bewusst & gesund

Nach langer Vorbereitungszeit freue ich mich schon auf den ersten Ernährungsworkshop von Bewegung belebt. Gleich zu Beginn einer Interessanten Reihe von geplanten Workshopthemen, rund um das Thema Ernährung –
nehmen wir die sogenannten ☆ S U P E R F O O D S ☆  unter die Lupe – testen Rezepte sowie ihre schmackhafte Zusammensetzung & erörtern ihre breite Palette an bunter Vielfältigkeit. Wenn ich daran denke – kann ich es kaum erwarten mich gemeinsam mit euch Teilnehmern durch das frische Angebot der Superfoods durch zu kosten.

Auf die Frage hin “was erwartet mich in deinen Ernährungsworkshops & wie kann ich davon profitieren?
habe ich mir erlaubt euch hier einen kleinen Überblick zu gewähren:

Foodcoaching_BewegungbelebtIn den „bewusst & gesund“ Ernährungsworkshops von Bewegung belebt, dreht sich alles um Gesunde Ernährung, ihre Individualität sowie die Vorzüge ihrer Wirkungsweisen. Vor allem aber wie einfach es ist, diese in seinen Alltag einzubinden – ohne großen Aufwand & mit gezielter Regelmäßigkeit.

Wie das funktionieren könnte & worauf es ankommt, erfährst du in diesen Workshops in einfachen, unkomplizierten Schritten. Erhalte das benötigte Wissen & die Antworten auf deine Fragen um deiner bisherigen Ernährung einen neuen Kick zu verpassen oder diese sogar in eine neue Richtung zu lenken.

Entdecke, wie leicht es ist gesunde Ernährung in deinen Alltag zu integrieren – mit dem Ziel, sich gesund, energiereich und glücklich zu fühlen. Du bekommst in den „bewusst & gesund“ Workshops viele neue Inputs wie du deine Nahrungsmittel um ein vieles mehr, als bisher erahnt, zubereiten & so ihre volle Wirkung auskosten kannst. Ebenso erfährst du auf was du bei deinem Einkauf achten solltest & das auch selber kochen eine Menge Spaß & Vorteile bringen kann.

Die „bewusst & gesund“ Ernährungsworkshops bringen dir somit nur das Beste aus der Natur, angepasst an die jeweilige Jahreszeit. Sie zeigen dir, dass die Welt der Nahrungsmittel und das daraus zubereitete Essen ein Erlebnis für dich & deine Lieben sein kann, auf gesunde nachhaltige Weise & ohne großen Aufwand.

kurz & knackig – ein Überblick
Du gewinnst in den „bewusst & gesund“ Ernährungsworkshops

• nicht nur einen theoretischen Einblick in das Thema Ernährung
• sondern auch in seiner geschmackvollen Praxis,
• wertvolle Informationen über regelmäßige & gesunde Ernährung,
• detailliertes Wissen über Ernährungskonzepte,
• die Lösung von veralterten Ernährungsmythen,
• die dazu passenden Rezepte für Zuhause
• viele Tipps & Tricks wie „Genuss“ nicht auf der Strecke bleiben muss.

nachhaltig, frisch & gut
Bewegung belebt achtet besonders bei der Auswahl der Lebensmittel, welche in den Ernährungsworkshops eingebracht werden, dass diese weitgehend biologisch & frisch sind, sie der Region unserer schönen Heimat entstammen und der jeweiligen Jahreszeit & Saison entsprechen.

wissenswertes
Die “bewusst & gesund“ Workshops finden in den gemütlichen Wohlfühlräumen von Bewegung belebt statt wenn nicht anderes angegeben. Im Kursbeitrag inbegriffen sind übrigens Skripten samt Rezeptkatalog, die Verkostung von Speisen & Lebensmittel sowie ausreichend Getränke während des gesamten Workshops.

Na, auf den Geschmack bekommen?
Dann brich mit deinen alten Gewohnheiten & melde
dich noch heute für deinen Ernährungsworkshop an!

d.mestl@bewegungbelebt.at oder unter 0676 57 07 240

Das Weindesaster

Liebe Leser. Das Zuckerexperiment neigt sich dem Ende zu. Die letzten Wochen waren ja ganz in Ordnung – viel zu tun & zu werkln, darum lest ihr auch heute erst wieder von mir. Und es gibt auch einiges Neues im ZuckerFrei-Experiment:

Ich habe entdeckt, dass Freitage ohne Zucker & Schokolade nichts können. Woran es liegt? An mir & meinem Stresspegel, sowie an meinen altbackenen Gewohnheiten. Eindeutig. Steigt mein Stresslevel an (was Freitage bei mir wöchentlich hervorrufen), dann benötige ich dringend etwas Süßes. Zumindest ist dies in meinem Kopf hartnäckig abgespeichert. Obwohl ich über den Rest der Woche nicht klagen kann. Ich bin auch standhaft, wenn jemand vor meinen Augen genüsslich einen wunderbar süßen & lecker dekorierten Eisbecher verputzt oder diese zauberhaften Cupcakes. Es macht mir wahrlich nichts aus.

Was sich jedoch vor kurzem für mich als kleines Desaster heraus stellte – ist die Weinkonsumation.

Ein Gläschen in Ehren kann niemand verwehren, sagt man doch so schön. Und genau das habe ich mir vergangenes Wochenende auch gedacht. Eingeladen bei einer Feier, hatte ich wieder einmal Lust auf einen guten Weißwein. Rot ist ja nicht so meine Leidenschaft, aber ein gut gefülltes Glas Vino bianco kann meinem Gaumen schon ab & an Freude bereiten.

Generell sprach bisher nichts dagegen, Wein zu trinken, da dieser ein Naturprodukt ist und reinen Fruchtzucker enthält. Generell.

Denn nach dem ersten Glas wurde mir meine Illusion genommen. Zumindest zu einem kleinen Teil. So ganz ohne Zuckerzugabe dürfte es wohl kaum gehen – wie mir mit einem verschmitzten Winzerlächeln mitgeteilt wurde. Dabei wurde auch nicht so ganz ins Detail gegangen, aber in kurzer Erklärung kam man zu dem Schluss, dass es schon in Ordnung wäre, während einer Zuckerabstinenz ab & an Wein zu genießen. Doch was steckte nun hinter dem verschmitzten lächeln?

Gleich mal nachgeforscht kam ich zu zwei Schlagwörtern: Anreicherung & Weingesetz. Das Weingesetz besagt, dass es in manchen Ländern erlaubt ist, den entstandenen Most bei der Weinproduktion mit Zucker oder Traubendicksaft anzureichern, um einen höheren Alkoholgehalt zu erreichen.

Tja, da haben wir es wieder – ohne Zucker geht’s nicht. Wie schaut´s mit den Österreichischen Tropfen aus? Prädikatsweine & Kabinett dürfen laut Gesetz nicht angereichert werden. Dies gilt jedoch nicht für Qualitätsweine, denn hier darf dieser sehr wohl mit einer Süßreserve „verbessert“ werden.

Ob ich nun mit einer Süßreserve in Berührung kam? Wahrheitsgemäß kann ich es nicht sagen, da ich davon ausging, dass Weine dank natürlichem Zucker gesüßt sind. Jedoch wurde mir erklärt, dass sich der angereicherte Zucker in Ethylalkohol verwandelt und sich somit verflüchtigt. Dies zu wissen, hat mein Gewissen doch etwas beruhigt, denn nach dem Genuss des hervorragenden Weißweines & dem neu gewonnen Wissen war ich doch etwas beunruhigt, ob ich mein Projekt gefährdet habe.

Letzten Endes kann ich sagen – man lernt nie aus und Zucker wird einfach immer allgegenwärtig sein. Kling komisch, is(s)t aber so!

Eure Daniela

Halbzeit.

Heute auf den Tag genau sind es drei Wochen ohne Zucker. Mir geht es hervorragend. Nach dem vergangenen Wochenende & der Qual der Versuchung endlich mal wieder ein Stück Schokolade in meinen Mund zu schieben, hab ich die letzten beiden Tage eigentlich ganz gut überstanden. Gestern hab ich nicht einmal an das corpus delicti gedacht & auch heute – keine Spur von Verlangen. Hat sich mein Körper nun endlich daran gewöhnt, ohne Zucker auszukommen?
Mhmm, wir werden sehen, denn 19 Tage liegen noch vor mir…

Einige von euch haben mich in den vergangen Tagen immer wieder mal gefragt, was ich denn als Alternative zum Zucker verwende. Um ehrlich zu sein: NICHTS außer Obst.

Ich habe bisher weder Honig oder Agavendicksaft verwendet, noch habe ich STEVIA konsumiert. Warum?

Honig & Agavendicksaft haben eine herrliche Konsistenz und eine wundervolle Süßkraft. Sie sind vollmundig und runden jede Süßspeise perfekt ab. Tolle Naturprodukte, finde ich, und sie bilden die passenden Alternativen zum Industriezucker. Doch wenn ich ehrlich bin, habe ich mir selbst nicht vertraut. Denn wenn ich diese Produkte als Zuckerersatz verwende, dann hätte ich mit Sicherheit einen Überkonsum angestrebt um meine Zuckersucht zu nähren. Ein weiterer Grund für den Nichtkonsum ist die sehr hohe Energiebilanz der Produkte, denn auch diese können Heißhungerattacken aktivieren und somit die Fettverbrennung einstellen.

Stevia

Jeder, der auf Zucker in Kristallform verzichten mag, widmet sich nun dem weißen Pulver in allen Formen – ob in Staubzucker-ähnlicher Konsistenz, als Dragee oder als Flüssigkeit. Stevia bekommt man mittlerweile überall.

Woher kommts?

Stevia wird aus der Pflanze Stevia rebaudiana gewonnen. Der Süßstoff stellt eine passende Alternative zu Zucker dar, denn er kann die 450-fache Süßkraft entwickeln und ist für Diabetiker geeignet. Zu finden ist Stevia auf den Produkten unter der E-Nummer E960. Diese wurde 2011 offiziell als Lebensmittelzusatzstoff zugelassen und darf aufgrund dessen unser Leben „versüßen“.

Doch auch hier ist Vorsicht geboten. Denn die EU-Kommission hat für Stevia ein Höchstmengen-Verbot erlassen – für die Zugabe zu Gebäck oder Keksen. Somit darf Stevia nicht mehr als 30% des Zuckers in einer Rezeptur ersetzen, um einen schädlichen Konsum einzuschränken.

Ist denn Stevia schädlich?

Offiziell konnte man dies noch nicht beweisen. Die EFSA – Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit – konnte weder eine krebserregende Wirkung noch andere negative Auswirkungen auf den menschlichen Körper feststellen. Doch auch hier gilt – Vorsicht vor Überkonsumation!

Für mich persönlich war dies nicht der Grund, warum ich auch auf Stevia verzichte. Um ehrlich zu sein, es schmeckt nicht besonders. Mir zumindest nicht. Es ist pappig und hat einen Eigengeschmack, der mich etwas an Lakritze erinnert. Und diese mochte ich als Kind schon nicht. Daher hatte Stevia für mich, als es auf dem Markt erschienen ist, schon wieder ausgedient. Was nicht heißen soll, dass es für euch keine wundervolle Alternative sein könnte – einfach vorabkosten wie ihr damit zurecht kommt. Zu finden in Drogeriemärkten und in jedem gut sortierten Lebensmittelgeschäft.

Fakt ist, dass ich die restlichen 19 Tage ohne Honig, Agavensaft oder sonstigen Alternativen leben werde, die mein Leben versüßen könnten. Ich bleibe bei Bananen am Morgen, Birnen am Nachmittag und herrliche Beeren für zwischendurch. Lässt nicht nur die Haut strahlen, sondern auch die Kilos purzeln.

Also, habt es schön! Eure Daniela

 

 

Widerstand ist zwecklos?!

Wieder ist ein Wochenende um. Mittlerweile hab ich volle 19 Tage ohne Zucker verbracht. Anstrengend, sag ich euch. Frühstückstechnisch habe ich mich voll eingependelt und auch gute Alternativen für meine kleinen Zuckerlieferanten gefunden – Obst, Gemüse oder Nüsse statt Müsliriegel und dergleichen. Die reinste Befriedigung ist das, wenn ich ehrlich bin… nicht. Auch wenns schmeckt; ab und an vermisse ich schon mein Glück in Form von Kuchen, Muffins oder Keksen. Und überall wo ich hinblicke – sind diese kleinen köstlichen Versuchungen. Wo wir auch schon beim Zauberwort sind…

Versuch-ung

Ich dachte, ich wäre längst darüber hinweg, sagt man doch, dass sich Gewohnheiten nach 14 bis 21 Tagen leicht ändern oder austauchen lassen. Aber vielleicht liegt es daran, dass ich den 21. Tag noch nicht zur Gänze erreicht habe, keine Ahnung. Mir fehlt meine Schokolade. Ich gebe es ehrlich zu. Ich bin ein Schokojunkie und vergangenes Wochenende habe ich meinen Mann regelrecht angebettelt, er solle mir doch meine „Droge“ liefern. Niemand müsse es erfahren. Er blieb standhaft, zum Glück und ich, meine lieben Leser… AUCH!

Hartes Unterfangen, sag ich euch. Was hat mich da bloß geritten? Auf Zucker zu verzichten – ich, eine ehemalige Zuckerzauberin, die sich der Bewegung verschrieben hat um weiterhin ihre kleinen Sünden genießen zu können. Pah!

Aber – ohne euren Zuspruch und meinen versessenen Ehrgeiz hätte ich mein Projekt mit einem Bombenrückschlag wohl schon abgebrochen. Zumindest meinen Tagträumen nach, denn letzte Woche sah ich mich tatsächlich in meiner Lieblingskonditorei sitzen und habe mir genüsslich nach und nach jedes einzelne Tortenstück in den Mund geschoben. Eine süße Sauerei hätte das gegeben und einen Zeitungsartikel auch: Verrückte Personaltrainerin liefert sich Tortenschlacht aufgrund von Zuckerentzug.

Hört sich alles heftig an, ist es teilweise auch. Vor allem Freitag habe ich mir das wieder gedacht. Mittags: rasender Hunger, der Futtergrandt steigt – es muss rasch was zum Essen her. Da ich jetzt vermehrt selbst koche, dachte ich, geschwind Dinkelnudeln mit Tomatensugo & Garnelen. Perfekt, um meine Unterrichtseinheiten durchzustehen und ordentlich Power in den Kurs zu bringen. Gescheitert bin ich am Tomatensugo – früher schnell gekocht, da wenig Fett – heute alle im Regal zurück gelassen. Denn die geliebten Sugos sind verzuckert. Und das nicht wenig.

Als Alternative gabs dann ein Gemüseomlette. Lecker ja, aber nicht das was ich im Sinn hatte. Alternativen gibt es auch hier: frische Tomaten, klein würfeln, Basilikum von der Fensterbank, eine kleine Knoblauchzehe und Olivenöl – Tata – schon ist sie fertig, unsere Marinara. Über die heißen Dinkelnudeln (übrigens perfekter Ersatz für die klassische Weißmehlnudeln) gießen & genießen.

…ein freches Früchtchen

Tag 12 von 40, die Zeit vergeht wie im Fluge. Meine Zuckersucht scheint sich langsam zu beruhigen. Nur ab und an bekomm ich diese Lust auf das schwarze, cremige Glück. Schokolade, hach wie sehr du mir fehlst!? Doch ich widerstehe, bin standhaft und auch wenn jemand vor mir ein lecker Törtchen verspeist, seh ich gelassen zu und lasse ihn gewähren. Meine heftigste Phase ist somit, hoffentlich, vorüber. Ich bin nicht mehr ständig müde oder grantig bzw. habe nicht  mehr das Gefühl, dass mir etwas fehlt. Ab und an erwische ich mich dabei wie ich denk´- „jetzt wär doch so ein kleiner Schokomuffin ganz nett“ – aber auch das vergeht rasch, wenn ich mein ICH ermahne und es darauf hinweise, dass wir eine Mission zu erfüllen haben<. der Zuckerfalle zu entfliehen. Was nicht so einfach ist… oder doch? Naja, wir werden sehen…

Motivation ist Alles

Meine Vitalität steigt von Tag zu Tag. Ich bin motivierter und aktiver, fühle mich freier. Meine Gelenke schmerzen kaum und mein Blick ist klarer. Man könnte sagen, ich habe den Durchblick wie eine Superheldin. Natürlich nicht wirklich (schade eigentlich), aber es ist so ein Gefühl. Ich merke, dass ich Problemlösungen schneller abschließe und auch entspannter auf dem Weg dort hin bin. Gelassener könnte man sagen. Ich geh auch gelassener an Regalen im Supermarkt vorbei, vollgestopft mit Süßigkeiten in allen Formen & Facetten… und es macht mir nichts mehr aus.

Leider unterliege ich hin und wieder noch den kleinen Gedankenlöchern. Trotz meines neu erworbenen Durchblicks. Meine Konzentrationsschwächen schiebe ich weiterhin auf den Zucker, denn wenn ich während einer dieser Phasen zB eine Birne esse, fällt mir vieles gleich wieder leichter – Fruchtzucker sei Dank!

ein freches Früchtchen, der Fruchtzucker

Wir wissen dass er in Obst enthalten ist. Mal mehr, mal weniger.
Doch was verbirgt sich hinter dem Zuckerbringer? Für euch erforscht & hier zu lesen:

Fruchtzucker | Fructose genannt | gehört zu den Kohlenhydraten, zum Einfachzucker, Monosaccharide sowie Glucose, dem Traubenzucker  | Vorkommen ursprünglich aus der Natur – enthalten in Kernobst wie Äpfel, Birnen, Zwetschken sowie auch in Beeren wie Weintrauben und Honig. Seine GLYX-Zahl (glykämischer Index) liegt bei 20, was wunderbar für unseren Stoffwechsel ist, denn der Blutzucker wird konstant niedrig gehalten. Somit wird Fruchtzucker langsamer im Blut aufgenommen & Heißhungerattacken vermieden.

Klingt doch sehr erfreulich, nicht wahr? Dennoch sollte man auch auf diese Zuckerform achten, denn mittlerweile wird dieser auch industriell erzeugt und Produkten immer mehr als Alternative bei gemengt.

Auch hier gilt: Überkonsumation der industriell zugesetzten Fructose in Lebensmittel fördertZivilisationskrankheiten wie Adipositas und wirkt sich negativ auf unseren Stoffwechsel aus.

Unglaublich aber wahr

Für dich unglaublich? Für mich auch, daher mein Tipp:
beim nächsten Einkauf mal genauer die Rückseite deiner Produkte inspizieren und als Alternative doch eher mal zu einem frischen, knackigen Apfel greifen!

Am siebenten Tag…

Ich fühle mich sehr gut. Seit Heute. Aber das Wochenende, tja das habe ich mit einem „Cold Turkey“ wie er im Buche steht begonnen. Wie es mir dabei ging & wie sich mein zuckerfreies Wochenende entwickelt hat, liest du hier:

(Zucker)FREI-TAG

Vergangenen Freitag hat sich mein Experiment von seiner schlechten Seite gezeigt. Die ersten Tage ging es mir überraschenderweise hervorragend, aber schon als ich Freitagmorgen wach wurde, war etwas anders. Ich hatte unruhig geschlafen aufgrund von Bauchschmerzen und einem schweren Kopf, was mit Sicherheit auch sein übriges zu den nachfolgenden Ereignissen getan hat.

Ich fühlte mich den ganzen Tag über müde & abgeschlagen, war grummelig, nervös & sehr angespannt. Hatte ständig Durst, einen eigenartigen metallischen Geschmack im Mund, der ständig trocken war & dachte laufend an Süßes. Hinzu kamen dann im Laufe des Tages auch noch drückende Kopfschmerzen & dass mir ständig in den Fingern & Beinen kalt war. Trotz Bewegung & dicken Socken! Mein Schädel brummte & alles was ich so aufnahm, ging mir auf die Nerven. Der Tag verlief langsam, zumindest kam es mir so vor. Nach getaner Arbeit  habe ich versucht , mir den Abend so angenehm wie möglich zu gestalten. Etwas Selbstgekochtes gezaubert, natürlich für die Seele, zuckerfrei versteht sich, um mein Strohwitwendasein (mein Mann hatte die Flucht ergriffen um meiner Zuckergrantlerei zu entfliehen) auf meiner Couch samt Lieblingsserie zu verbringen. Nur ich, mein neuer Begleiter Mister Zuckergrant & zwei dicke Decken die mir genau… nichts gebracht haben. Irgendwann bin ich dann wohl vor enormer Erschöpfung eingeschlafen, was für ein Glück.

Das restliche Wochenende verlief überraschender Weise wieder ganz normal. Ich war vitaler, nicht mehr dauermüde und hatte keinen Heißhunger; nur hatte ich das Gefühl, dass ich langsamer in gewissen Dingen war & mehr Schlaf brauchte. Beim Gespräch mit meinem Gegenüber hatte ich phasenweise das Gefühl Gedanken nicht richtig fassen zu können und  diese weiterzugeben, sprich  mich richtig auf etwas zu konzentrieren. Was ich wiederum auf den nicht vorhandenen Zucker schiebe.

Wieso?

Unser Gehirn braucht Kohlenhydrate & Zucker um arbeiten zu können, gesunden Zucker versteht sich – Zucker aus gesunden Kohlenhydraten. Da ich mir selbst die Kohlenhydrate aufgrund der Entgiftung sowie den Zucker verwehrt hatte, merkte ich täglich wie ich mich einerseits innerlich vitaler fühlte aber in meinem Handeln langsamer wurde.

(m)ein Teufelskreis – Was tun?

Kohlenhydrate in gesunder zuckerfreier Form finden & die tägliche Ernährung damit unterstützen. Damit habe ich gleich 2 Fliegen mit einer Klappe geschlagen – statt dem verzuckerten Müsli gibt es nun leckeren Dinkel- oder Haferflocken-Porridge, mit etwas Milch und geriebenen Apfel und für die Lust auf ein „Weckerl“ habe ich Sauerteigbrot ohne Hefe und Zucker im Bioladen entdeckt.

Ihr seht, für alles gibt es eine Lösung. Seit Montag bin ich fit wie nie. Fühle mich energiegeladener und freue mich schon auf die nächsten Tage – ZUCKERFREI.

Eure Daniela