Quinoa-Nuss Brot

Es muss nicht immer Weizen sein, aber es darf ruhig auch einmal Brot sein.
Deshalb habe ich für euch ein wenig herum experimentiert. Inspiriert von den vielen Fragen die mich in letzter Zeit zum Thema Brot erreicht haben sowie meiner Leidenschaft Kochbücher zu wälzen – hab ich mal wieder mein Talent fürs backen aus der Versenkung geholt und ein tolles Brotrezept für euch kreiert. Und siehe da…

Quinoa-Nuss Brot

Locker. Flockig. Wandelbar.
Entstanden ist ein eiweißreiches Brotrezept das schmackhaft und in seiner Zubereitung einfach & unkomplizert ist. Eine Rezeptur die nebenher einfach von der Hand geht, rasch zu fertigen ist & jedem schmeckt – so soll es sein.

Entstanden ist eine glutenfreie & vegane Brotvariation, die vollgepackt mit Proteinen ist und obendrein auch noch
eine Menge an Vitamin E, Kalium und Selen für dich bereithält. Geeignet für Low Carber, Slow Carber
und No Carber, Detoxer, Vegetarier, Fleischtiger und für all jene, die sich einfach mal ein wenig Abwechslung für ihren Speiseplan wünschen.

Quinoa-Nuss Brot in Form

Rezept für eine Kastenform

  • 200g Pekannüsse
  • 300g Quinoa
  • 200g Sonnenblumenkerne
  • 1 Teelöffel Salz (gestrichen)
  • 3 Esslöffel Chiasamen
  • 3 TL Kokosnussöl + 1 TL für die Backform
  • ~500 ml Wasser

Quinoa-Nuss Brot

Zubereitung
In einer Schüssel alle trockenen Zutaten bis auf die Chiasamen zusammen fügen und durchmengen. Füge das Wasser hinzu & lasse die Masse ~5 Stunden quellen.

Danach überschüssiges Wasser abseihen und mit klarem Wasser abspülen. Chiasamen mit Wasser einweichen und die entstandene Paste mit dem flüssige Kokosöl unter der grobkörnigen Masse schön gleichmäßig vermengen.

Heize das Backrohr auf 180° auf – fülle die Masse in die gefettete Backform und schiebe diese in dein Backrohr. Lasse das Brot ~40 Minuten backen. Danach aus der Form nehmen und das Brot auf dem Backblech weitere ~45 Minuten durchbacken, bis es eine goldbraune Farbe erhalten hat.

Quinoa-Nuss Brot

Brot auskühlen lassen & zum Frühstück scheibchenweise genießen.

Leckerer Tipp am Rande | mische für die Süße Variante doch etwas Zartbitter Schokoladestücken oder Kakao Nips in die Masse hinzu. Und schon hast du eine leckere Kuchenvariation.

bewusst & gesund

Nach langer Vorbereitungszeit freue ich mich schon auf den ersten Ernährungsworkshop von Bewegung belebt. Gleich zu Beginn einer Interessanten Reihe von geplanten Workshopthemen, rund um das Thema Ernährung –
nehmen wir die sogenannten ☆ S U P E R F O O D S ☆  unter die Lupe – testen Rezepte sowie ihre schmackhafte Zusammensetzung & erörtern ihre breite Palette an bunter Vielfältigkeit. Wenn ich daran denke – kann ich es kaum erwarten mich gemeinsam mit euch Teilnehmern durch das frische Angebot der Superfoods durch zu kosten.

Auf die Frage hin “was erwartet mich in deinen Ernährungsworkshops & wie kann ich davon profitieren?
habe ich mir erlaubt euch hier einen kleinen Überblick zu gewähren:

Foodcoaching_BewegungbelebtIn den „bewusst & gesund“ Ernährungsworkshops von Bewegung belebt, dreht sich alles um Gesunde Ernährung, ihre Individualität sowie die Vorzüge ihrer Wirkungsweisen. Vor allem aber wie einfach es ist, diese in seinen Alltag einzubinden – ohne großen Aufwand & mit gezielter Regelmäßigkeit.

Wie das funktionieren könnte & worauf es ankommt, erfährst du in diesen Workshops in einfachen, unkomplizierten Schritten. Erhalte das benötigte Wissen & die Antworten auf deine Fragen um deiner bisherigen Ernährung einen neuen Kick zu verpassen oder diese sogar in eine neue Richtung zu lenken.

Entdecke, wie leicht es ist gesunde Ernährung in deinen Alltag zu integrieren – mit dem Ziel, sich gesund, energiereich und glücklich zu fühlen. Du bekommst in den „bewusst & gesund“ Workshops viele neue Inputs wie du deine Nahrungsmittel um ein vieles mehr, als bisher erahnt, zubereiten & so ihre volle Wirkung auskosten kannst. Ebenso erfährst du auf was du bei deinem Einkauf achten solltest & das auch selber kochen eine Menge Spaß & Vorteile bringen kann.

Die „bewusst & gesund“ Ernährungsworkshops bringen dir somit nur das Beste aus der Natur, angepasst an die jeweilige Jahreszeit. Sie zeigen dir, dass die Welt der Nahrungsmittel und das daraus zubereitete Essen ein Erlebnis für dich & deine Lieben sein kann, auf gesunde nachhaltige Weise & ohne großen Aufwand.

kurz & knackig – ein Überblick
Du gewinnst in den „bewusst & gesund“ Ernährungsworkshops

• nicht nur einen theoretischen Einblick in das Thema Ernährung
• sondern auch in seiner geschmackvollen Praxis,
• wertvolle Informationen über regelmäßige & gesunde Ernährung,
• detailliertes Wissen über Ernährungskonzepte,
• die Lösung von veralterten Ernährungsmythen,
• die dazu passenden Rezepte für Zuhause
• viele Tipps & Tricks wie „Genuss“ nicht auf der Strecke bleiben muss.

nachhaltig, frisch & gut
Bewegung belebt achtet besonders bei der Auswahl der Lebensmittel, welche in den Ernährungsworkshops eingebracht werden, dass diese weitgehend biologisch & frisch sind, sie der Region unserer schönen Heimat entstammen und der jeweiligen Jahreszeit & Saison entsprechen.

wissenswertes
Die “bewusst & gesund“ Workshops finden in den gemütlichen Wohlfühlräumen von Bewegung belebt statt wenn nicht anderes angegeben. Im Kursbeitrag inbegriffen sind übrigens Skripten samt Rezeptkatalog, die Verkostung von Speisen & Lebensmittel sowie ausreichend Getränke während des gesamten Workshops.

Na, auf den Geschmack bekommen?
Dann brich mit deinen alten Gewohnheiten & melde
dich noch heute für deinen Ernährungsworkshop an!

d.mestl@bewegungbelebt.at oder unter 0676 57 07 240

Pasta Mediterrania

Was gibt es besseres als an einem verregneten Tag geschmacklich in die Ferne zu schweifen. In meinem Fall war es heute ganz spontan – Italien. Ein wunderbares Land, findet ihr nicht. Traumhafte Landschaft, leckeres Essen & “amore mio”. Hach, wie gern wäre ich jetzt doch in der Toskana unterwegs – Richtung Sonne, Strand & Meer.
Pasta Mediterrania

Naja, träumen darf man ja zum Glück & da es derzeit wohl eher schlecht mit Urlaub & den dazugehörigen warmen Tagen aussieht, hol ich mir einfach mit der feinen Küche Italiens die schmackhafte Sonne auf meinen Teller. So habe ich mich gleich mal bei meinem heutigen Einkauf mit saftig grünen Zucchini, schmackhaften Oliven & herrlicher Dinkelpasta eingedeckt. Ein paar wenige Zutaten, eine einfache Zubereitung mit geringem Zeitaufwand & ausgiebig langer Genuss für eine Menge Bella Italia.

Zutaten für 2 Portionen | vegetarisch
1 große Zucchini
1 Handvoll schwarzer Oliven
6 große Champions
1 große Knoblauchzehe
1 Stange Lauch
200g Schafkäse (auf Wunsch)
200g Dinkelpasta
Salz, Pfeffer schwarz, Olivenöl

Mediterranes Gemüse

Zubereitet in raschen Schritten
Dinkelpasta bissfest kochen & während die leckeren Nudeln nach Wahl, so vor sich hin köcheln, widmest du dich gleich dem frechen Gemüse. Daher Zucchini, Champions, Knoblauch & Lauch fein blättrig schneiden. Danach schnappst du dir eine Pfanne mit einem Schuss Ölivenöl – erhitze dieses & füge den lecker geschnippselten Gemüsehaufen hinzu. Oliven für den mediterranen Flair, halbieren & zum Gemüseallerlei beimengen. Alles ordentlich anschwitzen (ausnahmsweise mal nicht auf knackig, darf ruhig zusammen sacken).

Die bissfeste Pasta unter die Gemüsepfanne heben und nochmal richtig gut ziehen lassen. Zum Abschmecken noch etwas Ayurvedisches Zaubersalz von meiner Lieblings Sonne & herrlichen schwarzen Pfeffer – natürlich am besten frisch gemahlen. Und noch bevor die äußerst bekömmlich riechende Pasta auf die Teller wandert, einfach rasch den Schafkäse darüber „bröckeln“ & kurz unterheben.

Fini! Nur noch auf die vorbereiteten Teller geben & die leckere Pasta Mediterrania genießen.
Bleibt nur noch zusagen – Bon appetit, ihr Lieben!

Quinoasalat an warmen Grillgemüse

Auf der Suche nach einer Getreidealternative habe ich mich zu Wochenbeginn von den herrlichen Quinoasamen inspirieren lassen. Der feinkörnige Samen wird als Powerkorn der Inkas oder Inkareis bezeichnet & ist eine wunderbare Alternative zu Reis & Getreide. Die Samen sind reich an Proteinen & Mineralstoffen wie Magnesium & Eisen sowie einer Menge an ungesättigten Fettsäuren. Also ein richtiges Powerfood, dass wirklich zu vielen leckeren Speisen verarbeitet werden kann. ACHTUNG! Dieser Salat ist Ideal für alle Paleo & LowCarb –Fans.

Für diese herrliche Salatvariation habe ich eine Menge frisches Gemüse am Markt ergattert. Eine Eiweißbeilage durfte, zumindest für mich, auch nicht fehlen daher kam frischer Lachs ins Spiel. Das Endprodukt – eine wahrliche Genussexplosion.

Hier für euch die Einkaufsliste samt Zubereitung.

Zutaten
Für den Salatuntergrund habe ich frischen Rucola gewählt, da dieser dank des nussigen Geschmacks ideal zu den darauffolgenden Salatbeilagen passt. Ihr werdet sehen!

Warmes Grillgemüse

  • 1 mittelgroße Zucchini
  • 1 mittelgroße Melanzani
  • 3 Karotten
  • 2 Knoblauchzehen

Quinoasalat

  • 100g Quinoa (ich habe weißen & roten Quinoa gemischt für den farblichen Akzent)
  • 2 frische saftige rote Tomaten
  • eine Handvoll frisch gehackte Majoranblätter
  • Weißweinessig
  • etwas Olivenöl, etwas Zaubersalz & frisch gemahlender Pfeffer

Eiweißeinlage nach Bedarf – hier: 250g frischer Lachs

Zubereitung

Quinoasalat

  • Quinoa waschen, nach Anleitung kochen
  • Tomaten & Majoran schneiden & hacken
  • Mit warmen Quinoa vermengen &  abschmecken

Grillgemüse

  • Gemüse in daumennagelgroße Würfel schneiden
  • 2 Knoblauchzehen hacken & in einem Schuss Rapsöl goldig rösten
  • Gemüse hinzufügen und scharf anbraten
  • Lachs in Scheiben schneiden & rosa grillen

Rucola säubern & trockentupfen – in einem Pastateller drapieren.
Grillgemüse mittig platzieren & den saftigen Quinosalat auf das noch warme Gemüse setzen. Den gegrillten Lachs beifügen – et voila – die Geschmacksexplosion kann serviert werden.

Lasst es euch wie immer genüsslich schmecken!
Namastasty, eure Daniela

 

 

 

Vitaminkick in den Tag – Red Smoothie

Für alle die sich bisher nicht an den herrlichen frischekick „Green Smoothie“ getraut haben,
habe ich heute eine „beerige“ Alternative – den Red Smoothie.

Auch hier gilt – alles was ROT ist kommt in den Mixer. Vor allem, alles was dir schmeckt & dir den nötigen Kick in den Tag bereitet.

In meiner süßlichen “Guten Morgen Variante”  haben sich Heidelbeeren, Erdbeeren, Honigmelone, eine Biozitrone samt ungesüßtem, naturbelassenem Cranberry-saft zu einer cremigen Symbiose zusammen verschmolzen.

Zutaten für zwei große Gläser:

  • 250 g Heidelbeeren
  • 100g Erdbeeren
  • eine halbe Honigmelone | Achtung: abends vermeiden da erhöhter GLYX-Wert
  • ¼ l Cranberrysaft, ungesüßt & naturbelassen
  • 1 Bio-Zitrone, ausgepresst
  • ¼ l Wasser

Zubereitung:

  • Obst waschen, bei Bedarf klein schnipseln & in den Mixer schmeißen
  • Bio Zitrone auspressen & mit Wasser in den Mixer hinzufügen
  • Deckel drauf & kräftig durchmixen

Auch als Sommerdrink geeignet – einfach noch etwas Crushed Ice in den Mixer beimengen & mit mixen. Gekühlt servieren & an der Sonne genießen.

Namastasty & einen happy morning dank Vitaminkick,
wünscht euch, eure Daniela

Zucchini – Pfirsich Salat

Zucchini & Pfirsiche – meine zwei Sommerfavoriten. Perfekt für eine leichte & ausgewogene Ernährung. Unschlagbar als Kombination in einer sommerlichen Salatvariante. Macht satt & glücklich & vor allem ist diese Gaumenfreude rasch zubereitet.

Ideal für eine Low Carb Ernährung sowie für Veggies & Veganer (~ohne tierische Eiweißbeilage).

Zutaten für 2 Portionen

  • 2 mittelgroße Zucchini – würfelig geschnitten
  • 2 Pfirsiche – in Spalten geteilt
  • 4 Hände voll Salat nach belieben (zB. Grüner Salat, Rucola, Römersalat…)
  • 2 Karotten
  • Radieschen
  • Gegrillte Eiweißbeilage: Halloumi, Lachsfilet oder Garnelen

Marinade

  • 1 Bio Zitrone ausgepresst
  • 1 TL Agavensirup
  • Salz & frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
  • Weißweinessig
  • Olivenöl

Zubereitung

Marinade | Bio Zitrone abreiben & auspressen, mit Weißwein, Salz & Pfeffer, Agavensirup & Olivenöl abschmecken

  • Salate waschen, durch Marinade ziehen & am Teller drapieren
  • Karotten & Radieschen hauchdünn schneiden & zu Salat hinzufügen
  • Zucchini würfeln & in einer heißen Pfanne anbraten
  • Pfirsiche spalten & grillen
  • Eiweißbeilage (Halloumi) grillen

Salat genussvoll drapieren, servieren & am besten bei Sonnenschein & guter Gesellschaft genießen.
Lasst es euch schmecken, ihr Lieben!

namastasty,  eure Daniela

Sommerlicher Spargel-Salat

Ich weiß nicht wie es euch geht aber wenn der Sommer naht & es draußen herrlich warm wird, hab ich einfach große Lust auf Salat. Vor allem mit viel GRÜN & was eignet sich da besser als junger grün-saftiger Spargel.

Zutaten für 2 Personen

  • 1 Bund grüner BIO Spargel
  • 1 Bund Basilikum
  • 1 Glas Schwarze Oliven
  • 4 große saftige Tomaten
  • 1 großer Mozzarella-ball
  • Weißweinessig & Olivenöl
  • frisch gemahlener Schwarzer Pfeffer
  • 300 g Dinkelpenne

Zubereitung

  • Spargel auf gewünschte Größe schneiden & kurz blanchieren | bissfest
  • Penne bissfest kochen
  • Tomaten, Oliven kleinschneiden – in eine große Schüssel geben
  • kurz abgeschreckte & noch warme Penne samt Spargel hinzufügen
  • mit Weißwein, Olivenöl & Pfeffer abschmecken – wer möchte eine Prise Steinsalz
  • Mozzarella reißen, beimengen & Salat nun gut durchmischen & kurz ziehen lassen

Dieser herrlich erfrischende Salat ist rasch zubereitet & macht glücklich. Denn er lässt eure Kilos purzeln & eure Haut erstrahlen. Auch am Vorabend gut vorzubereiten, für die Mittagspause in der strahlenden Sonne.
Mein persönlicher Tipp: Salat noch lauwarm genießen.

Lasst es euch schmecken, ihr Lieben!

Halbzeit.

Heute auf den Tag genau sind es drei Wochen ohne Zucker. Mir geht es hervorragend. Nach dem vergangenen Wochenende & der Qual der Versuchung endlich mal wieder ein Stück Schokolade in meinen Mund zu schieben, hab ich die letzten beiden Tage eigentlich ganz gut überstanden. Gestern hab ich nicht einmal an das corpus delicti gedacht & auch heute – keine Spur von Verlangen. Hat sich mein Körper nun endlich daran gewöhnt, ohne Zucker auszukommen?
Mhmm, wir werden sehen, denn 19 Tage liegen noch vor mir…

Einige von euch haben mich in den vergangen Tagen immer wieder mal gefragt, was ich denn als Alternative zum Zucker verwende. Um ehrlich zu sein: NICHTS außer Obst.

Ich habe bisher weder Honig oder Agavendicksaft verwendet, noch habe ich STEVIA konsumiert. Warum?

Honig & Agavendicksaft haben eine herrliche Konsistenz und eine wundervolle Süßkraft. Sie sind vollmundig und runden jede Süßspeise perfekt ab. Tolle Naturprodukte, finde ich, und sie bilden die passenden Alternativen zum Industriezucker. Doch wenn ich ehrlich bin, habe ich mir selbst nicht vertraut. Denn wenn ich diese Produkte als Zuckerersatz verwende, dann hätte ich mit Sicherheit einen Überkonsum angestrebt um meine Zuckersucht zu nähren. Ein weiterer Grund für den Nichtkonsum ist die sehr hohe Energiebilanz der Produkte, denn auch diese können Heißhungerattacken aktivieren und somit die Fettverbrennung einstellen.

Stevia

Jeder, der auf Zucker in Kristallform verzichten mag, widmet sich nun dem weißen Pulver in allen Formen – ob in Staubzucker-ähnlicher Konsistenz, als Dragee oder als Flüssigkeit. Stevia bekommt man mittlerweile überall.

Woher kommts?

Stevia wird aus der Pflanze Stevia rebaudiana gewonnen. Der Süßstoff stellt eine passende Alternative zu Zucker dar, denn er kann die 450-fache Süßkraft entwickeln und ist für Diabetiker geeignet. Zu finden ist Stevia auf den Produkten unter der E-Nummer E960. Diese wurde 2011 offiziell als Lebensmittelzusatzstoff zugelassen und darf aufgrund dessen unser Leben „versüßen“.

Doch auch hier ist Vorsicht geboten. Denn die EU-Kommission hat für Stevia ein Höchstmengen-Verbot erlassen – für die Zugabe zu Gebäck oder Keksen. Somit darf Stevia nicht mehr als 30% des Zuckers in einer Rezeptur ersetzen, um einen schädlichen Konsum einzuschränken.

Ist denn Stevia schädlich?

Offiziell konnte man dies noch nicht beweisen. Die EFSA – Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit – konnte weder eine krebserregende Wirkung noch andere negative Auswirkungen auf den menschlichen Körper feststellen. Doch auch hier gilt – Vorsicht vor Überkonsumation!

Für mich persönlich war dies nicht der Grund, warum ich auch auf Stevia verzichte. Um ehrlich zu sein, es schmeckt nicht besonders. Mir zumindest nicht. Es ist pappig und hat einen Eigengeschmack, der mich etwas an Lakritze erinnert. Und diese mochte ich als Kind schon nicht. Daher hatte Stevia für mich, als es auf dem Markt erschienen ist, schon wieder ausgedient. Was nicht heißen soll, dass es für euch keine wundervolle Alternative sein könnte – einfach vorabkosten wie ihr damit zurecht kommt. Zu finden in Drogeriemärkten und in jedem gut sortierten Lebensmittelgeschäft.

Fakt ist, dass ich die restlichen 19 Tage ohne Honig, Agavensaft oder sonstigen Alternativen leben werde, die mein Leben versüßen könnten. Ich bleibe bei Bananen am Morgen, Birnen am Nachmittag und herrliche Beeren für zwischendurch. Lässt nicht nur die Haut strahlen, sondern auch die Kilos purzeln.

Also, habt es schön! Eure Daniela

 

 

Widerstand ist zwecklos?!

Wieder ist ein Wochenende um. Mittlerweile hab ich volle 19 Tage ohne Zucker verbracht. Anstrengend, sag ich euch. Frühstückstechnisch habe ich mich voll eingependelt und auch gute Alternativen für meine kleinen Zuckerlieferanten gefunden – Obst, Gemüse oder Nüsse statt Müsliriegel und dergleichen. Die reinste Befriedigung ist das, wenn ich ehrlich bin… nicht. Auch wenns schmeckt; ab und an vermisse ich schon mein Glück in Form von Kuchen, Muffins oder Keksen. Und überall wo ich hinblicke – sind diese kleinen köstlichen Versuchungen. Wo wir auch schon beim Zauberwort sind…

Versuch-ung

Ich dachte, ich wäre längst darüber hinweg, sagt man doch, dass sich Gewohnheiten nach 14 bis 21 Tagen leicht ändern oder austauchen lassen. Aber vielleicht liegt es daran, dass ich den 21. Tag noch nicht zur Gänze erreicht habe, keine Ahnung. Mir fehlt meine Schokolade. Ich gebe es ehrlich zu. Ich bin ein Schokojunkie und vergangenes Wochenende habe ich meinen Mann regelrecht angebettelt, er solle mir doch meine „Droge“ liefern. Niemand müsse es erfahren. Er blieb standhaft, zum Glück und ich, meine lieben Leser… AUCH!

Hartes Unterfangen, sag ich euch. Was hat mich da bloß geritten? Auf Zucker zu verzichten – ich, eine ehemalige Zuckerzauberin, die sich der Bewegung verschrieben hat um weiterhin ihre kleinen Sünden genießen zu können. Pah!

Aber – ohne euren Zuspruch und meinen versessenen Ehrgeiz hätte ich mein Projekt mit einem Bombenrückschlag wohl schon abgebrochen. Zumindest meinen Tagträumen nach, denn letzte Woche sah ich mich tatsächlich in meiner Lieblingskonditorei sitzen und habe mir genüsslich nach und nach jedes einzelne Tortenstück in den Mund geschoben. Eine süße Sauerei hätte das gegeben und einen Zeitungsartikel auch: Verrückte Personaltrainerin liefert sich Tortenschlacht aufgrund von Zuckerentzug.

Hört sich alles heftig an, ist es teilweise auch. Vor allem Freitag habe ich mir das wieder gedacht. Mittags: rasender Hunger, der Futtergrandt steigt – es muss rasch was zum Essen her. Da ich jetzt vermehrt selbst koche, dachte ich, geschwind Dinkelnudeln mit Tomatensugo & Garnelen. Perfekt, um meine Unterrichtseinheiten durchzustehen und ordentlich Power in den Kurs zu bringen. Gescheitert bin ich am Tomatensugo – früher schnell gekocht, da wenig Fett – heute alle im Regal zurück gelassen. Denn die geliebten Sugos sind verzuckert. Und das nicht wenig.

Als Alternative gabs dann ein Gemüseomlette. Lecker ja, aber nicht das was ich im Sinn hatte. Alternativen gibt es auch hier: frische Tomaten, klein würfeln, Basilikum von der Fensterbank, eine kleine Knoblauchzehe und Olivenöl – Tata – schon ist sie fertig, unsere Marinara. Über die heißen Dinkelnudeln (übrigens perfekter Ersatz für die klassische Weißmehlnudeln) gießen & genießen.

…ein freches Früchtchen

Tag 12 von 40, die Zeit vergeht wie im Fluge. Meine Zuckersucht scheint sich langsam zu beruhigen. Nur ab und an bekomm ich diese Lust auf das schwarze, cremige Glück. Schokolade, hach wie sehr du mir fehlst!? Doch ich widerstehe, bin standhaft und auch wenn jemand vor mir ein lecker Törtchen verspeist, seh ich gelassen zu und lasse ihn gewähren. Meine heftigste Phase ist somit, hoffentlich, vorüber. Ich bin nicht mehr ständig müde oder grantig bzw. habe nicht  mehr das Gefühl, dass mir etwas fehlt. Ab und an erwische ich mich dabei wie ich denk´- „jetzt wär doch so ein kleiner Schokomuffin ganz nett“ – aber auch das vergeht rasch, wenn ich mein ICH ermahne und es darauf hinweise, dass wir eine Mission zu erfüllen haben<. der Zuckerfalle zu entfliehen. Was nicht so einfach ist… oder doch? Naja, wir werden sehen…

Motivation ist Alles

Meine Vitalität steigt von Tag zu Tag. Ich bin motivierter und aktiver, fühle mich freier. Meine Gelenke schmerzen kaum und mein Blick ist klarer. Man könnte sagen, ich habe den Durchblick wie eine Superheldin. Natürlich nicht wirklich (schade eigentlich), aber es ist so ein Gefühl. Ich merke, dass ich Problemlösungen schneller abschließe und auch entspannter auf dem Weg dort hin bin. Gelassener könnte man sagen. Ich geh auch gelassener an Regalen im Supermarkt vorbei, vollgestopft mit Süßigkeiten in allen Formen & Facetten… und es macht mir nichts mehr aus.

Leider unterliege ich hin und wieder noch den kleinen Gedankenlöchern. Trotz meines neu erworbenen Durchblicks. Meine Konzentrationsschwächen schiebe ich weiterhin auf den Zucker, denn wenn ich während einer dieser Phasen zB eine Birne esse, fällt mir vieles gleich wieder leichter – Fruchtzucker sei Dank!

ein freches Früchtchen, der Fruchtzucker

Wir wissen dass er in Obst enthalten ist. Mal mehr, mal weniger.
Doch was verbirgt sich hinter dem Zuckerbringer? Für euch erforscht & hier zu lesen:

Fruchtzucker | Fructose genannt | gehört zu den Kohlenhydraten, zum Einfachzucker, Monosaccharide sowie Glucose, dem Traubenzucker  | Vorkommen ursprünglich aus der Natur – enthalten in Kernobst wie Äpfel, Birnen, Zwetschken sowie auch in Beeren wie Weintrauben und Honig. Seine GLYX-Zahl (glykämischer Index) liegt bei 20, was wunderbar für unseren Stoffwechsel ist, denn der Blutzucker wird konstant niedrig gehalten. Somit wird Fruchtzucker langsamer im Blut aufgenommen & Heißhungerattacken vermieden.

Klingt doch sehr erfreulich, nicht wahr? Dennoch sollte man auch auf diese Zuckerform achten, denn mittlerweile wird dieser auch industriell erzeugt und Produkten immer mehr als Alternative bei gemengt.

Auch hier gilt: Überkonsumation der industriell zugesetzten Fructose in Lebensmittel fördertZivilisationskrankheiten wie Adipositas und wirkt sich negativ auf unseren Stoffwechsel aus.

Unglaublich aber wahr

Für dich unglaublich? Für mich auch, daher mein Tipp:
beim nächsten Einkauf mal genauer die Rückseite deiner Produkte inspizieren und als Alternative doch eher mal zu einem frischen, knackigen Apfel greifen!