Zeit für etwas Detox

DETOX – gerade in der letzten Zeit & vor allem in den vergangenen Tagen liest & hört man laufend über dieses sagenhafte Wort in den Medien, wird doch permanent darüber diskutiert & philosophiert. Die einen, zu welchen ich gehöre, schwören darauf, ihrem Körper (Start-) Hilfe in Sachen Regeneration zu leisten. Andere wiederum schreien beim Thema „Entgiften“: „alles Humbug“. Hauptargument: die beschworenen Schlacken, von denen alle sprechen, sind im menschlichen Körper nicht vorhanden & somit ist eine unterstützende Reinigung des Organismus unnötig.

Detox Bewegung belebt

Man merkt also schon, dass nicht alle mit detox etwas anfangen können. Schade eigentlich, denn man gibt seinem Körper dadurch viel neue Lebensenergie, Kraft & Gesundheit zurück. Doch wieso eigentlich & was steckt dahinter?

Feel free & delight

„DETOX – steht für Entgiften & Reinigen. Darunter versteht man die Aktivierung der natürlichen Selbstreinigungskräfte des Körpers.“ –Definition-

Da wir unseren Organismus mit einer immer rascher werdenden Lebensweise beeinflussen, schwächen wir zunehmend unsere körpereigenen Systeme – Verdauungssystem, Immunsystem, Lymphsystem,… was wiederum zu Unausgeglichenheit, ständigen Verdauungsstörungen bis hin zur Krankheit führen kann.

Darum entgiften…

Unausgewogene & unregelmäßige Ernährung, zu viel an Zucker & Weißmehl, ein enormer Überkonsum an Kaffee, alkoholischen Getränken & Nikotin aber auch Stress können auf Dauer unseren körpereigenen Systemen schaden & wirken sich auf Wohlbefinden & Aussehen aus.

Auch die unbemerkte Aufnahme von Umweltgiften & Schadstoffen die wir über Nahrung, Wasser, Luft sowie Haushalts- & Kosmetikprodukte resorbieren, belasten unseren Stoffwechsel zunehmend – denn die unerwünschten Stoffe lagern sich in unserem Körper (Zellen, Gelenken, Lymphe,…) ab.

Jene die behaupten, wir brauchen keine zusätzliche Reinigung, berufen sich auf die Natur – denn unser Körper wurde an sich mit einem fabelhaften Reinigungssystem ausgestattet. Leber, Nieren, Darm & ein zauberhaftes Lymphsystem wurden darauf ausgerichtet, unseren Körper bei der natürlichen Entgiftung zu unterstützen – doch auch ein so ausgeklügeltes System steht irgendwann an seinen Grenzen und schafft es aufgrund zu starker Belastung nicht mehr, sich aus eigener Kraft zu reinigen. Und hier ist DETOX gefragt…

Welche Wirkung erzielt man mit einer Detox-Kur?

  • Reinigung & Aktivierung des Verdauungssystems
  • Reinigung, Regeneration & Stärkung der Leber & Nieren(-funktion)
  • Energiegewinnung & Leistungssteigerung
  • Verbessertes Hautbild -> ein wahrer Jungbrunnen!
  • Gewichtsverlust
  • Steigerung der Schlafqualität
  • Regulierte Blutzuckerwerte
  • Verringertes Hungergefühl
    Und vieles mehr…

weiter geht´s…

Good bye du sagenhaft aufregendes Jahr 2014

& hello 2015! Vor uns liegen wunderbare 365 Tage die bewusst genutzt werden wollen. Bewegung belebt & ich stehen bereits in den Startlöchern, um die vielen neuen Ideen, Pläne & Projekte die sich so in meinen Gehirnwindungen angesammelt haben auch umsetzen zu dürfen. Ihr, meine Lieben, seid natürlich wieder mit dabei & darauf freue ich mich schon jetzt.

Es erwarten euch in den nächsten Wochen & Monaten herrliche Workshops, ein neues Coaching-thema, entspannende & unterstützende Massagen nach Thema & Jahreszeit, sowie zahlreiche Bewegungs- & Trainingsmomente, um eure körperliche Fitness weiter voran zu treiben.

Auch hier im Blog soll sich einiges tun.

Der letzte Eintrag liegt aufgrund Zeitmangels schon länger zurück, doch ich werde mich bemühen, euch auch hier weiterhin aktiv an meinem Wissen & Meinungen teilhaben zu lassen & euch dadurch genügend Motivation zum Umsetzen eurer Ziele zu liefern.

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Verstärkt möchte ich mich in diesem Jahr auf die Themen DETOX & Ernährung stürzen. Schon in den vergangenen Jahren haben diese für mich sehr spannenden Bereiche mit all ihren Geheimnissen mein Interesse geschürt. Wie wir alle wissen, gehen Bewegung & Ernährung Hand in Hand um Erfolge erzielen zu können – sprich, das eine kann ohne dem anderen nichts vollbringen oder zumindest nicht den langfristig gewünschten Erfolg. Daher hat es sich Bewegung belebt 2015 zum Ziel gesetzt, „Ernährung“ als Schwerpunkt in das bestehende Konzept aufzunehmen um euch auch hierbei mit Wissen & Tatkraft intensiver denn je zu unterstützen.

Wie ihr seht, wird es auch 2015 bei Bewegung belebt nicht langweilig. In diesem Sinne & mit viel Vorfreude wünsch ich euch noch einen wunderbaren Neujahrsabend!

Tomaten-Zucchini Pasta mit Scampi

Heute habe ich für euch einen Pastatraum. Frische Scampi geschwenkt in einer selbstgezauberten Tomatensoße.
Anbei mein derzeitiger Gemüsefavorit – eine stramme Zucchini.

Keine Sorge – dieses fabelhafte Gericht benötigt gerade einmal ~15 Minuten eurer Kochkunst & ist daher rasch zubereitet. Somit bleibt euch mehr Zeit zum trainieren & euch aktiv zu bewegen.

Zutaten für 2 Portionen

  • 250g Scampi
  • 1 stramme grüne Zucchini
  • 4 fleischig saftige Tomaten
  • 1 große Knoblauchzehe
  • 1 große Handvoll frisches Basilikum & Majoran
  • 100g Dinkelspagetti pro Person

Zubereitung Scampitraum

  • Wasser aufsetzen & die Pasta bissfest kochen.
  • Tomaten würfeln, Knoblauch hacken & Zucchini in Streifen schneiden.
  • Knoblauch in etwas Olivenöl (nicht zu heiß werden lassen!) in einer Pfanne anrösten, Tomaten hinzufügen und schmelzen, Zucchini beimengen & mitköcheln lassen.
  • Einstweilen Kräuter abzupfen, waschen & trocken tupfen – Kräuter fein hacken.
  • Diese in die sanft köchelnde Soße beimengen.
  • Scampi gereinigt in die Tomaten-Zucchini Soße geben – kurz mitkochen lassen bis diese rosa & knackig sind.
  • Mit frisch gemahlenen Pfeffer & Meersalz abschmecken
  • á voila – fertig ist das schmackhafte Mahl!

Bei Bedarf Pasta mit dem frischen Scampitraum vermengen & noch heiß servieren.

Klingt rasch – ist es auch. Ein perfektes Mittagessen an einem Trainingstag oder als Highlight um eure Gäste abends zu verwöhnen.

Lasst es euch schmecken, ihr Lieben – Namastasty, eure Daniela

 

Das Ende meiner Zuckerfreiheit?!

Geschafft! Mit Ostersonntag habe ich mein „40 Tage ohne Zucker-Projekt“ beendet. Ich freu mich so aber irgendwie geht das nicht so ganz. Denn die letzten Tage habe ich mich gefragt, wie es denn nach den 46 Tagen die es übrigens tatsächlich waren, für mich weitergehen wird.

Werde ich zurück in alte Muster fallen und mir die süßen Sachen wieder täglich reinziehen? Wie wird es sein, wenn ich meine stressigen Momente erlebe – wird Zucker und „rasche“ Verköstigung wieder meine Ernährung leiten?

Ich denke nicht. Das sage ich ruhigen Gewissens. Ich habe in den letzten Wochen gemerkt, wie gut ich mich fühle. Mein Körper hat sich neu überholt und fühlt sich nicht mehr so „verklebt“. Ich merke wie mein Stoffwechsel arbeitet. Meine Haut ist rosig schön & rein. Meine Gelenkprobleme sind spurlos verschwunden. Meine Verdauung läuft einwandfrei – keine Spur von Beschwerden oder berüchtigten Luftschlössern, wenn ihr wisst was ich meine.

Ich fühle mich fit und vital wie nie. Keine Heißhungerattacken, keine Müdigkeitsanfälle. Ich habe das Gefühl, dass meine Energie endlos ist. Mein Schlaf gleicht dem eines Kleinkindes. Selten habe ich so tief wie in den letzten Wochen geschlafen; vor allem so gut. Und was mich auch sehr freut –  als netten Nebeneffekt habe ich meinen Körperfettanteil um eine ganze Kleidergröße verringert. Und das ohne eine extra Einheit Fitness. Was mir wiederum aufzeigt, dass mein Körper vor meinem Experiment einfach nicht mehr richtig gearbeitet hat.

Meine Ernährung hat sich enorm gebessert. Ich esse wieder bewusster, aber weiterhin mit Leidenschaft. Ich überblicke meine Ernährung gekonnt, koche viel, esse mehr Obst & Gemüse, nehme mir ausreichend Zeit zum Essen. So wie es eben ein sollte.

(Gesunde) Ernährung hat eben mit Bewusstsein zu tun. Nicht zu verwechseln mit Kontrolle! Bewusst seine Lebensmittel wählen, genau hinsehen was man konsumiert und seinem Körper zuführt. Man merkt zunehmend, wie man sich von Tag zu Tag wohler fühlt. Keine Völlerei. Essen bis man satt ist aber nicht überfüllt. Genuss erleben aber nicht täglich und in Überkonsumation, denn dass hat nichts mehr mit Genuss zu tun.

Mein Fazit aus 40 Tagen Zuckerfrei: man kann auch mal auf etwas verzichten. Lernen standhaft zu sein, auch wenn die Gewohnheit was anderes verlangt. Irgendwann hat man mit Standhaftigkeit die Sucht ausgetrickst. Das dauert zwar eine Zeit lang, aber man bekommt dafür etwas viel besseres zurück – Gesundheit, Wohlbefinden und mit Sicherheit eine Kleidergröße weniger.

Zu den Osterfeiertagen habe ich es mir gut gehen lassen. Mein erstes Stück Torte gegessen und meinem zartbitter Osterhasen die Ohren abgebissen. Mir ging es danach – grauenhaft. Mir war übel & schwindelig. Aus der Schokoladentorte habe ich intensiv den Zucker raus geschmeckt, dass ich danach, obwohl sie köstlich war, einen Zuckerschock hatte. Somit habe ich mein AHA-Erlebnis erhalten. Wie ihr seht, ist es sehr wohl möglich, sich zu entwöhnen. Für mich habe ich beschlossen, weiterzumachen – aber mit gezielten CHEATDAYS – kleinen Schummeltagen, an denen ich mir etwas Süßes gönnen werde. Ansonsten komme ich gut zurecht und so soll es bleiben. Denn ich möchte mir dieses neue Körpergefühl behalten. Mich wohlfühlen und schmerzfrei sein. Einfach vital sein.

In diesem Sinne – kann ich nur jedem empfehlen, sich einmal vom Zucker zu entwöhnen oder einen Gang zurückzuschalten. Du wirst es bestimmt nicht bereuen – Fragen über das Wie, Was, Wann und Warum beantworte ich gerne jederzeit. Wenn du die Unterstützung brauchst – einfach melden. Ich bin für dich da!

Bis dahin, habt es gut, eure Daniela

PS. An alle Leser! DANKE für eure Unterstützung und euer Vertrauen. Dank eurem Interesse & euren gedrückten Daumen habe ich durchgehalten. Mit soviel Zuspruch kann man locker in die nächste Challenge gehen… mal sehen, was da noch so auf uns wartet.

Das Weindesaster

Liebe Leser. Das Zuckerexperiment neigt sich dem Ende zu. Die letzten Wochen waren ja ganz in Ordnung – viel zu tun & zu werkln, darum lest ihr auch heute erst wieder von mir. Und es gibt auch einiges Neues im ZuckerFrei-Experiment:

Ich habe entdeckt, dass Freitage ohne Zucker & Schokolade nichts können. Woran es liegt? An mir & meinem Stresspegel, sowie an meinen altbackenen Gewohnheiten. Eindeutig. Steigt mein Stresslevel an (was Freitage bei mir wöchentlich hervorrufen), dann benötige ich dringend etwas Süßes. Zumindest ist dies in meinem Kopf hartnäckig abgespeichert. Obwohl ich über den Rest der Woche nicht klagen kann. Ich bin auch standhaft, wenn jemand vor meinen Augen genüsslich einen wunderbar süßen & lecker dekorierten Eisbecher verputzt oder diese zauberhaften Cupcakes. Es macht mir wahrlich nichts aus.

Was sich jedoch vor kurzem für mich als kleines Desaster heraus stellte – ist die Weinkonsumation.

Ein Gläschen in Ehren kann niemand verwehren, sagt man doch so schön. Und genau das habe ich mir vergangenes Wochenende auch gedacht. Eingeladen bei einer Feier, hatte ich wieder einmal Lust auf einen guten Weißwein. Rot ist ja nicht so meine Leidenschaft, aber ein gut gefülltes Glas Vino bianco kann meinem Gaumen schon ab & an Freude bereiten.

Generell sprach bisher nichts dagegen, Wein zu trinken, da dieser ein Naturprodukt ist und reinen Fruchtzucker enthält. Generell.

Denn nach dem ersten Glas wurde mir meine Illusion genommen. Zumindest zu einem kleinen Teil. So ganz ohne Zuckerzugabe dürfte es wohl kaum gehen – wie mir mit einem verschmitzten Winzerlächeln mitgeteilt wurde. Dabei wurde auch nicht so ganz ins Detail gegangen, aber in kurzer Erklärung kam man zu dem Schluss, dass es schon in Ordnung wäre, während einer Zuckerabstinenz ab & an Wein zu genießen. Doch was steckte nun hinter dem verschmitzten lächeln?

Gleich mal nachgeforscht kam ich zu zwei Schlagwörtern: Anreicherung & Weingesetz. Das Weingesetz besagt, dass es in manchen Ländern erlaubt ist, den entstandenen Most bei der Weinproduktion mit Zucker oder Traubendicksaft anzureichern, um einen höheren Alkoholgehalt zu erreichen.

Tja, da haben wir es wieder – ohne Zucker geht’s nicht. Wie schaut´s mit den Österreichischen Tropfen aus? Prädikatsweine & Kabinett dürfen laut Gesetz nicht angereichert werden. Dies gilt jedoch nicht für Qualitätsweine, denn hier darf dieser sehr wohl mit einer Süßreserve „verbessert“ werden.

Ob ich nun mit einer Süßreserve in Berührung kam? Wahrheitsgemäß kann ich es nicht sagen, da ich davon ausging, dass Weine dank natürlichem Zucker gesüßt sind. Jedoch wurde mir erklärt, dass sich der angereicherte Zucker in Ethylalkohol verwandelt und sich somit verflüchtigt. Dies zu wissen, hat mein Gewissen doch etwas beruhigt, denn nach dem Genuss des hervorragenden Weißweines & dem neu gewonnen Wissen war ich doch etwas beunruhigt, ob ich mein Projekt gefährdet habe.

Letzten Endes kann ich sagen – man lernt nie aus und Zucker wird einfach immer allgegenwärtig sein. Kling komisch, is(s)t aber so!

Eure Daniela

Halbzeit.

Heute auf den Tag genau sind es drei Wochen ohne Zucker. Mir geht es hervorragend. Nach dem vergangenen Wochenende & der Qual der Versuchung endlich mal wieder ein Stück Schokolade in meinen Mund zu schieben, hab ich die letzten beiden Tage eigentlich ganz gut überstanden. Gestern hab ich nicht einmal an das corpus delicti gedacht & auch heute – keine Spur von Verlangen. Hat sich mein Körper nun endlich daran gewöhnt, ohne Zucker auszukommen?
Mhmm, wir werden sehen, denn 19 Tage liegen noch vor mir…

Einige von euch haben mich in den vergangen Tagen immer wieder mal gefragt, was ich denn als Alternative zum Zucker verwende. Um ehrlich zu sein: NICHTS außer Obst.

Ich habe bisher weder Honig oder Agavendicksaft verwendet, noch habe ich STEVIA konsumiert. Warum?

Honig & Agavendicksaft haben eine herrliche Konsistenz und eine wundervolle Süßkraft. Sie sind vollmundig und runden jede Süßspeise perfekt ab. Tolle Naturprodukte, finde ich, und sie bilden die passenden Alternativen zum Industriezucker. Doch wenn ich ehrlich bin, habe ich mir selbst nicht vertraut. Denn wenn ich diese Produkte als Zuckerersatz verwende, dann hätte ich mit Sicherheit einen Überkonsum angestrebt um meine Zuckersucht zu nähren. Ein weiterer Grund für den Nichtkonsum ist die sehr hohe Energiebilanz der Produkte, denn auch diese können Heißhungerattacken aktivieren und somit die Fettverbrennung einstellen.

Stevia

Jeder, der auf Zucker in Kristallform verzichten mag, widmet sich nun dem weißen Pulver in allen Formen – ob in Staubzucker-ähnlicher Konsistenz, als Dragee oder als Flüssigkeit. Stevia bekommt man mittlerweile überall.

Woher kommts?

Stevia wird aus der Pflanze Stevia rebaudiana gewonnen. Der Süßstoff stellt eine passende Alternative zu Zucker dar, denn er kann die 450-fache Süßkraft entwickeln und ist für Diabetiker geeignet. Zu finden ist Stevia auf den Produkten unter der E-Nummer E960. Diese wurde 2011 offiziell als Lebensmittelzusatzstoff zugelassen und darf aufgrund dessen unser Leben „versüßen“.

Doch auch hier ist Vorsicht geboten. Denn die EU-Kommission hat für Stevia ein Höchstmengen-Verbot erlassen – für die Zugabe zu Gebäck oder Keksen. Somit darf Stevia nicht mehr als 30% des Zuckers in einer Rezeptur ersetzen, um einen schädlichen Konsum einzuschränken.

Ist denn Stevia schädlich?

Offiziell konnte man dies noch nicht beweisen. Die EFSA – Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit – konnte weder eine krebserregende Wirkung noch andere negative Auswirkungen auf den menschlichen Körper feststellen. Doch auch hier gilt – Vorsicht vor Überkonsumation!

Für mich persönlich war dies nicht der Grund, warum ich auch auf Stevia verzichte. Um ehrlich zu sein, es schmeckt nicht besonders. Mir zumindest nicht. Es ist pappig und hat einen Eigengeschmack, der mich etwas an Lakritze erinnert. Und diese mochte ich als Kind schon nicht. Daher hatte Stevia für mich, als es auf dem Markt erschienen ist, schon wieder ausgedient. Was nicht heißen soll, dass es für euch keine wundervolle Alternative sein könnte – einfach vorabkosten wie ihr damit zurecht kommt. Zu finden in Drogeriemärkten und in jedem gut sortierten Lebensmittelgeschäft.

Fakt ist, dass ich die restlichen 19 Tage ohne Honig, Agavensaft oder sonstigen Alternativen leben werde, die mein Leben versüßen könnten. Ich bleibe bei Bananen am Morgen, Birnen am Nachmittag und herrliche Beeren für zwischendurch. Lässt nicht nur die Haut strahlen, sondern auch die Kilos purzeln.

Also, habt es schön! Eure Daniela

 

 

Widerstand ist zwecklos?!

Wieder ist ein Wochenende um. Mittlerweile hab ich volle 19 Tage ohne Zucker verbracht. Anstrengend, sag ich euch. Frühstückstechnisch habe ich mich voll eingependelt und auch gute Alternativen für meine kleinen Zuckerlieferanten gefunden – Obst, Gemüse oder Nüsse statt Müsliriegel und dergleichen. Die reinste Befriedigung ist das, wenn ich ehrlich bin… nicht. Auch wenns schmeckt; ab und an vermisse ich schon mein Glück in Form von Kuchen, Muffins oder Keksen. Und überall wo ich hinblicke – sind diese kleinen köstlichen Versuchungen. Wo wir auch schon beim Zauberwort sind…

Versuch-ung

Ich dachte, ich wäre längst darüber hinweg, sagt man doch, dass sich Gewohnheiten nach 14 bis 21 Tagen leicht ändern oder austauchen lassen. Aber vielleicht liegt es daran, dass ich den 21. Tag noch nicht zur Gänze erreicht habe, keine Ahnung. Mir fehlt meine Schokolade. Ich gebe es ehrlich zu. Ich bin ein Schokojunkie und vergangenes Wochenende habe ich meinen Mann regelrecht angebettelt, er solle mir doch meine „Droge“ liefern. Niemand müsse es erfahren. Er blieb standhaft, zum Glück und ich, meine lieben Leser… AUCH!

Hartes Unterfangen, sag ich euch. Was hat mich da bloß geritten? Auf Zucker zu verzichten – ich, eine ehemalige Zuckerzauberin, die sich der Bewegung verschrieben hat um weiterhin ihre kleinen Sünden genießen zu können. Pah!

Aber – ohne euren Zuspruch und meinen versessenen Ehrgeiz hätte ich mein Projekt mit einem Bombenrückschlag wohl schon abgebrochen. Zumindest meinen Tagträumen nach, denn letzte Woche sah ich mich tatsächlich in meiner Lieblingskonditorei sitzen und habe mir genüsslich nach und nach jedes einzelne Tortenstück in den Mund geschoben. Eine süße Sauerei hätte das gegeben und einen Zeitungsartikel auch: Verrückte Personaltrainerin liefert sich Tortenschlacht aufgrund von Zuckerentzug.

Hört sich alles heftig an, ist es teilweise auch. Vor allem Freitag habe ich mir das wieder gedacht. Mittags: rasender Hunger, der Futtergrandt steigt – es muss rasch was zum Essen her. Da ich jetzt vermehrt selbst koche, dachte ich, geschwind Dinkelnudeln mit Tomatensugo & Garnelen. Perfekt, um meine Unterrichtseinheiten durchzustehen und ordentlich Power in den Kurs zu bringen. Gescheitert bin ich am Tomatensugo – früher schnell gekocht, da wenig Fett – heute alle im Regal zurück gelassen. Denn die geliebten Sugos sind verzuckert. Und das nicht wenig.

Als Alternative gabs dann ein Gemüseomlette. Lecker ja, aber nicht das was ich im Sinn hatte. Alternativen gibt es auch hier: frische Tomaten, klein würfeln, Basilikum von der Fensterbank, eine kleine Knoblauchzehe und Olivenöl – Tata – schon ist sie fertig, unsere Marinara. Über die heißen Dinkelnudeln (übrigens perfekter Ersatz für die klassische Weißmehlnudeln) gießen & genießen.

Zucker – Freund oder Feind?

Ihr Lieben, jetzt schreibe ich laufend darüber wie es mir mit meiner erworbenen Zuckerfreiheit geht, doch den Hauptdarsteller & Projektträger haben wir noch nicht zu Wort kommen lassen: den Zucker.

Die Frage, die ich mir die letzten Tage gestellt habe, ist diese:

Was macht den Zucker so attraktiv für uns? Der süße Geschmack? Sein verlockendes Aussehen in Formen von Torten, Kuchen, Keks & Co.? Oder seine tückische Vielseitigkeit, mit der er sich in unser Leben einschleicht, meist ohne dass wir es bemerken?

Anfänglich zumindest. Denn irgendwann macht uns der Kerl erst träge, dann müde und am Ende krank. Ein Genussmittel mutiert vom Suchtstoff zum Nervengift. Zucker bremst die natürlichen Entgiftungsabläufe des eigenen Organismus und führt dazu, dass man ständig Heißhunger hat und man müde, träge und dick wird. Im Überkonsum führt Zucker zu Diabetes und erhöht das Herzinfarktrisiko.

Schlimmer geht immer

Dank Weißmehl. Schmeckt gut – tut aber NICHT gut. Grund hierfür liegt an seiner Zusammensetzung, denn Weißmehl besteht aus lauter kleinen Zuckermolekülen, die unseren Blutzuckerspiegel bei seiner Konsumation rasant in die Höhe schnellen lässt. Dies wiederum führt dazu, dass unsere Entgiftungsorgane wie Leber, Nieren und auch Lymphsystem die Entgiftung verlangsamen & letzten Endes stoppen.

Hoch hinaus

Wenn die Blutzuckerspitzen erreicht werden heißt das, dass unsere Bauchspeicheldrüse Insulin ausschüttet. Das Hormon lässt den hohen Blutzucker sinken. Sinkt dieser zu schnell, schreit unser Gehirn sofort wieder nach etwas zu essen, meist nach Süßem. Und der Ablauf beginnt von vorne.

Da beißt sich doch der Hund in den Schwanz!!! Wenn sich dank der Heißhungerattacken das Insulin im Blut nicht senkt, wird automatisch die Fettverbrennung eingestellt  und, wie schon erwähnt, auch die Entgiftung unserer Organe, unseres Körpers.  

Was nun – was tun?

Industriell hergestellten Zucker & Weißmehl reduzieren und im besten Fall aus dem Lebensmittelplan streichen. Auch wenn sie schmecken, sie hemmt bei zu hohem Blutzuckerspiegel unser „Fastenhormon“ GLUKAGON.

Ein neuer Freund

Glukagon kann nur  aktiv tätig sein, wenn unser Insulinspiegel niedrig gehalten wird. Denn nur dann bekommen wir unser Fett (endlich) weg und findet die natürliche Entgiftung statt. Fabelhaft, nicht wahr!?
Also: weg mit Weißmehl & Zucker, nieder mit dem Blutzucker und Glukagon fördern!

Der Erste Tag

Tag eins von 40 ist geschafft, Tag zwei im Laufen. Kurzer Rückblick: mein gestriger Tag war energiegeladen, was mit Sicherheit auch an der großen Motivation für mein Vorhaben lag.  Nachmittags kam dann kurz das erste Gelüst nach Schokolade (Stresssituation), aber erfolgreich ignoriert verschwand das Verlangen nach dem schwarz-zarten Traum auch wieder. Nachmittags kams zum gefürchteten Kopfweh wobei das nicht unbedingt schon jetzt der „cold turkey“ sein muss. Nach drei Gläsern Wasser war auch dieses wieder verschwunden. Abends kam dann der Hunger und damit die Lust nach etwas Süßem. Süßes, du Allmächtiges… was hab ich mir da angetan! Aber eine Handvoll Mandeln haben die Situation entschärft und dabei blieb es dann auch. Tag eins somit abgeschlossen & ohne Zucker überlebt. Ein guter Start sozusagen! Zuckerfrei zu Leben haben mit Sicherheit schon viele versucht & einige auch geschafft. Doch WIE ist die Frage, denn bei meinen Recherchen habe ich festgestellt, dass einfach in fast allen Lebensmitteln Zucker steckt.

Na bravo – und wie soll ich mich nun bitte ernähren?
Das erste Handicap hab ich gestern beim Einkauf für die leckere Spinat-Chili-Suppe erlebt. Findet man doch glatt in Suppenwürfel außer der “Blähbauch”-produzierenden Hefe auch noch eine Menge Zucker in den kleinen Dingern. Daher ab in den Bioladen. Dort muss es ja für mich etwas passendes geben. Vor Ort war die Auswahl zwar größer, aber zu meinem Leidwesen nicht besser. Denn von den angebotenen Artikeln gab es nur ein einziges Päckchen wo nicht das Wort ZUCKER vorkam – aber dafür für mich etwas Neues | Maltodextrin.

Was steckt dahinter?

Gleich mal in die alleswissende Suchmaschine gehämmert, hab ich folgendes darüber  entdeckt:

Maltodextrin leitet sich von den Worten Maltose & Dextrose ab.
Maltose > Malzucker | Dextrose > gehört zum Traubenzucker & somit sind wie wieder beim mächtigen Zucker gelandet.

Wobei, rein rechtlich gesehen, ist Maltodextrin ein Lebensmittel und kein Zusatzstoff. Es befinden sich bei genauer Betrachtung zwischen dem einfachen Kohlenhydrat Zucker und dem komplexen Kohlenhydrat Stärke. Maltodextrin wird somit aus Stärke gewonnen und setzt sich dem Energielieferant Zucker gleich.

Interessanterweise wird Maltodextrin entweder zum Aufpäppel von unterernährten Patienten oder verrückterweise zur Kalorienreduktion verwendet.

Was denn nun? Kalorienbombe oder Fettverbrenner.

Fettverbrenner funktioniert deshalb, weil ein Gramm Maltodextrin nur halb soviel Energie liefert wie Fett. Aber wiederum so schnell abgebaut wird, dass es zu einer rasanten Ausschüttung an Insulin in unserem Körper kommt. Fazit: Heißhungerattacken wie sie im Buche stehen.

Maltodextrin ist zu finden in | Fleisch & Wurstwaren, Müsli, Fertigprodukten aber auch in Sporternährung & Energieriegeln… und bestimmt noch in vielem mehr.

Ach ja. bevor ich es vergesse, gesundheitschädlich soll Maltodextrin laut ernährungswissenschaftlicher Literatur nicht sein, dennoch ist es, wie schon erwähnt, mit Zucker gleichzusetzten.

Tha, dass würde ja dann so manche meiner Heißhungerattacken erklären. Deine auch?
Die Frage ist nun, aufs geliebte Müsli verzichten oder einfach weitermachen wie bisher?
Was wäre die Alternative? Ach, darüber zerkrümel ich mir morge den Kopf.
Klingt komisch, ist aber so…

eure Daniela

 

Der Beginn

… (m)eines Blogs oder mein Selbstversuch, auf Zucker zu verzichten

Einen Blog schreiben? „Wie kam ich nur auf die Idee“ – Fragen sich wohl einige, die gerade eben diesen lesen & lesen werden. Die Idee schwebt mir ja schon lange vor, aber der „Wahnsinns“-Plan einen Selbstversuch zu starten und die Bitte einiger, euch auf dem Laufenden darüber zu halten, haben mir den nötigen Schwung gegeben dies tatsächlich durchzuziehen.
Mein Blog wurde eingerichtet, Vorbereitungen getroffen & siehe da, der erste Beitrag ist geboren.
Ziel meines Blogs: euch über meine Erfahrungen & mein Wissen über Bewegung | Ernährung samt Rezepten | Wellness & Gesundheit teilhaben zu lassen & euch natürlich über meine(n) Selbstversuch(e) zu informieren.

Mein Selbstversuch – Schnapsidee oder die Erfüllung?!

Warum gerade ZUCKERfrei? In den letzten Jahren habe ich haupstsächlich um die Fastenzeit miterlebt, wie sich Freunde & Bekannte aber auch Menschen die ich nicht kenne dazu entschlossen, 40 Tage auf etwas zu verzichten. Etwas, was ihrer Gesundheit nicht gut tut oder weil sie sich selbst beweisen wollten, dass sie ohne gewisse Nahrungsmittel & Dinge – Süchte sozusagen – auskommen können.

Bei dem einen ist es der Alkohol, der andere verzichtet auf Fleisch oder Zigaretten & in meinem Fall ist es eben ZUCKER. Denn was das wichtigste an diesem Plan ist – etwas zu wählen was einem nicht (mehr) gut tut und man überkonsumiert. Wozu wir Menschen ja stark neigen.
Zu beachten: Etwas zu wählen das man sowieso nicht nutzt oder konsumiert, wäre daher nicht nur zu einfach sondern auch unnötig. Der Erfolg wäre zwar gesichert aber nicht der Rede wert.

Ich habe also den Zucker gewählt, da ich diesen trotz Bewegung, Sport & Gesundheitsbewusstsein eindeutig überkonsumiere. Am Liebsten nach dem Frühstück in Form von Haselnusscreme oder nach dem Mittagessen getarnt als Muffin, Cupcake oder Schokoladenüssen. Missversteht mich bitte nicht. Ich liebe gesundes Essen und achte sehr darauf wie ich mich ernähre, vor allem weil ich es auch meinen Kunden lehre, aber gegen Süßkram kam ich, seit ich denken kann, selbst nicht an. Jedoch nahm das im letzten Jahr, dank übermäßigen Lern- & Arbeitsstress, ungesunde Ausmaße an. Mein Gehirn & mein Körper forderten regelrecht Zucker. Müdigkeit war & ist mein ständiger Begleiter. Was meinen Konsum natürlich verstärkte, so dass ich unter Gelenkschmerzen & Hormonschwankungen litt. Und da ließ ich einfach mal für eine Woche den Zucker in Form von Süßigkeiten weg. Nach 3 Tagen Kopfweh und Migräne stellte ich fest, dass es meinen Gelenken schon viel besser ging und auch mein Hautbild sich verfeinerte, doch der Übeltäter und die Lernunterlagen waren stärker und so verfiel ich rasch wieder in mein Zucker-Stress-Sucht-Verhalten. Daher habe ich mich entschieden, die Fastenzeit zu nutzen um dem Zucker den Garaus zumachen.

Spielregeln meines Selbstversuches:

  • 40 Tage bis Ostern Zucker in allen Formen & Fassetten auszuforschen & zu vermeiden. Dies bezieht sich auf einfachen Zucker der Produkten & Lebensmittel hinzugefügt wird sowie auf Süßes & Süßigkeiten jeglicher Art.
    Ein HardCore-Vorhaben wie mir scheint, aber das ist es mir wert.
  • Herauszufinden, was mit mir & meinem Körper passiert, wenn Zucker zur Nebensache in meiner Ernährung wird. Nebenwirkungen bestimmen und zukünftig entgegenwirken, um bessere Voraussetzungen für mein Training und ein gesundes & langes Leben zu schaffen.
  • Erlaubt ist während meines Selbstversuches Zucker aus der Natur in Form von Obst, Milch & Gemüse…
  • Regelmäßige Dokumentation für euch über MEIN Freud & Leid dank „zuckerFREI“

So, das waren fürs erste einmal genug Gründe & Erklärungen für meinen Selbstversuch & meinen ersten Blogeintrag. In weiterer Folge werden auch andere interessante Themen, wie oben schon angesprochen, auf euch in diesem Blog warten. Ihr seit ALLE herzlich eingeladen mit mir hier – auf meinem Blog – über meine Beiträge zu philosophieren, diskutieren und vor allem diesen zu lesen.

Auf bald, eure Daniela