Der Beginn

… (m)eines Blogs oder mein Selbstversuch, auf Zucker zu verzichten

Einen Blog schreiben? „Wie kam ich nur auf die Idee“ – Fragen sich wohl einige, die gerade eben diesen lesen & lesen werden. Die Idee schwebt mir ja schon lange vor, aber der „Wahnsinns“-Plan einen Selbstversuch zu starten und die Bitte einiger, euch auf dem Laufenden darüber zu halten, haben mir den nötigen Schwung gegeben dies tatsächlich durchzuziehen.
Mein Blog wurde eingerichtet, Vorbereitungen getroffen & siehe da, der erste Beitrag ist geboren.
Ziel meines Blogs: euch über meine Erfahrungen & mein Wissen über Bewegung | Ernährung samt Rezepten | Wellness & Gesundheit teilhaben zu lassen & euch natürlich über meine(n) Selbstversuch(e) zu informieren.

Mein Selbstversuch – Schnapsidee oder die Erfüllung?!

Warum gerade ZUCKERfrei? In den letzten Jahren habe ich haupstsächlich um die Fastenzeit miterlebt, wie sich Freunde & Bekannte aber auch Menschen die ich nicht kenne dazu entschlossen, 40 Tage auf etwas zu verzichten. Etwas, was ihrer Gesundheit nicht gut tut oder weil sie sich selbst beweisen wollten, dass sie ohne gewisse Nahrungsmittel & Dinge – Süchte sozusagen – auskommen können.

Bei dem einen ist es der Alkohol, der andere verzichtet auf Fleisch oder Zigaretten & in meinem Fall ist es eben ZUCKER. Denn was das wichtigste an diesem Plan ist – etwas zu wählen was einem nicht (mehr) gut tut und man überkonsumiert. Wozu wir Menschen ja stark neigen.
Zu beachten: Etwas zu wählen das man sowieso nicht nutzt oder konsumiert, wäre daher nicht nur zu einfach sondern auch unnötig. Der Erfolg wäre zwar gesichert aber nicht der Rede wert.

Ich habe also den Zucker gewählt, da ich diesen trotz Bewegung, Sport & Gesundheitsbewusstsein eindeutig überkonsumiere. Am Liebsten nach dem Frühstück in Form von Haselnusscreme oder nach dem Mittagessen getarnt als Muffin, Cupcake oder Schokoladenüssen. Missversteht mich bitte nicht. Ich liebe gesundes Essen und achte sehr darauf wie ich mich ernähre, vor allem weil ich es auch meinen Kunden lehre, aber gegen Süßkram kam ich, seit ich denken kann, selbst nicht an. Jedoch nahm das im letzten Jahr, dank übermäßigen Lern- & Arbeitsstress, ungesunde Ausmaße an. Mein Gehirn & mein Körper forderten regelrecht Zucker. Müdigkeit war & ist mein ständiger Begleiter. Was meinen Konsum natürlich verstärkte, so dass ich unter Gelenkschmerzen & Hormonschwankungen litt. Und da ließ ich einfach mal für eine Woche den Zucker in Form von Süßigkeiten weg. Nach 3 Tagen Kopfweh und Migräne stellte ich fest, dass es meinen Gelenken schon viel besser ging und auch mein Hautbild sich verfeinerte, doch der Übeltäter und die Lernunterlagen waren stärker und so verfiel ich rasch wieder in mein Zucker-Stress-Sucht-Verhalten. Daher habe ich mich entschieden, die Fastenzeit zu nutzen um dem Zucker den Garaus zumachen.

Spielregeln meines Selbstversuches:

  • 40 Tage bis Ostern Zucker in allen Formen & Fassetten auszuforschen & zu vermeiden. Dies bezieht sich auf einfachen Zucker der Produkten & Lebensmittel hinzugefügt wird sowie auf Süßes & Süßigkeiten jeglicher Art.
    Ein HardCore-Vorhaben wie mir scheint, aber das ist es mir wert.
  • Herauszufinden, was mit mir & meinem Körper passiert, wenn Zucker zur Nebensache in meiner Ernährung wird. Nebenwirkungen bestimmen und zukünftig entgegenwirken, um bessere Voraussetzungen für mein Training und ein gesundes & langes Leben zu schaffen.
  • Erlaubt ist während meines Selbstversuches Zucker aus der Natur in Form von Obst, Milch & Gemüse…
  • Regelmäßige Dokumentation für euch über MEIN Freud & Leid dank „zuckerFREI“

So, das waren fürs erste einmal genug Gründe & Erklärungen für meinen Selbstversuch & meinen ersten Blogeintrag. In weiterer Folge werden auch andere interessante Themen, wie oben schon angesprochen, auf euch in diesem Blog warten. Ihr seit ALLE herzlich eingeladen mit mir hier – auf meinem Blog – über meine Beiträge zu philosophieren, diskutieren und vor allem diesen zu lesen.

Auf bald, eure Daniela