Das Ende meiner Zuckerfreiheit?!

Geschafft! Mit Ostersonntag habe ich mein „40 Tage ohne Zucker-Projekt“ beendet. Ich freu mich so aber irgendwie geht das nicht so ganz. Denn die letzten Tage habe ich mich gefragt, wie es denn nach den 46 Tagen die es übrigens tatsächlich waren, für mich weitergehen wird.

Werde ich zurück in alte Muster fallen und mir die süßen Sachen wieder täglich reinziehen? Wie wird es sein, wenn ich meine stressigen Momente erlebe – wird Zucker und „rasche“ Verköstigung wieder meine Ernährung leiten?

Ich denke nicht. Das sage ich ruhigen Gewissens. Ich habe in den letzten Wochen gemerkt, wie gut ich mich fühle. Mein Körper hat sich neu überholt und fühlt sich nicht mehr so „verklebt“. Ich merke wie mein Stoffwechsel arbeitet. Meine Haut ist rosig schön & rein. Meine Gelenkprobleme sind spurlos verschwunden. Meine Verdauung läuft einwandfrei – keine Spur von Beschwerden oder berüchtigten Luftschlössern, wenn ihr wisst was ich meine.

Ich fühle mich fit und vital wie nie. Keine Heißhungerattacken, keine Müdigkeitsanfälle. Ich habe das Gefühl, dass meine Energie endlos ist. Mein Schlaf gleicht dem eines Kleinkindes. Selten habe ich so tief wie in den letzten Wochen geschlafen; vor allem so gut. Und was mich auch sehr freut –  als netten Nebeneffekt habe ich meinen Körperfettanteil um eine ganze Kleidergröße verringert. Und das ohne eine extra Einheit Fitness. Was mir wiederum aufzeigt, dass mein Körper vor meinem Experiment einfach nicht mehr richtig gearbeitet hat.

Meine Ernährung hat sich enorm gebessert. Ich esse wieder bewusster, aber weiterhin mit Leidenschaft. Ich überblicke meine Ernährung gekonnt, koche viel, esse mehr Obst & Gemüse, nehme mir ausreichend Zeit zum Essen. So wie es eben ein sollte.

(Gesunde) Ernährung hat eben mit Bewusstsein zu tun. Nicht zu verwechseln mit Kontrolle! Bewusst seine Lebensmittel wählen, genau hinsehen was man konsumiert und seinem Körper zuführt. Man merkt zunehmend, wie man sich von Tag zu Tag wohler fühlt. Keine Völlerei. Essen bis man satt ist aber nicht überfüllt. Genuss erleben aber nicht täglich und in Überkonsumation, denn dass hat nichts mehr mit Genuss zu tun.

Mein Fazit aus 40 Tagen Zuckerfrei: man kann auch mal auf etwas verzichten. Lernen standhaft zu sein, auch wenn die Gewohnheit was anderes verlangt. Irgendwann hat man mit Standhaftigkeit die Sucht ausgetrickst. Das dauert zwar eine Zeit lang, aber man bekommt dafür etwas viel besseres zurück – Gesundheit, Wohlbefinden und mit Sicherheit eine Kleidergröße weniger.

Zu den Osterfeiertagen habe ich es mir gut gehen lassen. Mein erstes Stück Torte gegessen und meinem zartbitter Osterhasen die Ohren abgebissen. Mir ging es danach – grauenhaft. Mir war übel & schwindelig. Aus der Schokoladentorte habe ich intensiv den Zucker raus geschmeckt, dass ich danach, obwohl sie köstlich war, einen Zuckerschock hatte. Somit habe ich mein AHA-Erlebnis erhalten. Wie ihr seht, ist es sehr wohl möglich, sich zu entwöhnen. Für mich habe ich beschlossen, weiterzumachen – aber mit gezielten CHEATDAYS – kleinen Schummeltagen, an denen ich mir etwas Süßes gönnen werde. Ansonsten komme ich gut zurecht und so soll es bleiben. Denn ich möchte mir dieses neue Körpergefühl behalten. Mich wohlfühlen und schmerzfrei sein. Einfach vital sein.

In diesem Sinne – kann ich nur jedem empfehlen, sich einmal vom Zucker zu entwöhnen oder einen Gang zurückzuschalten. Du wirst es bestimmt nicht bereuen – Fragen über das Wie, Was, Wann und Warum beantworte ich gerne jederzeit. Wenn du die Unterstützung brauchst – einfach melden. Ich bin für dich da!

Bis dahin, habt es gut, eure Daniela

PS. An alle Leser! DANKE für eure Unterstützung und euer Vertrauen. Dank eurem Interesse & euren gedrückten Daumen habe ich durchgehalten. Mit soviel Zuspruch kann man locker in die nächste Challenge gehen… mal sehen, was da noch so auf uns wartet.