Sommerlicher Spargel-Salat

Ich weiß nicht wie es euch geht aber wenn der Sommer naht & es draußen herrlich warm wird, hab ich einfach große Lust auf Salat. Vor allem mit viel GRÜN & was eignet sich da besser als junger grün-saftiger Spargel.

Zutaten für 2 Personen

  • 1 Bund grüner BIO Spargel
  • 1 Bund Basilikum
  • 1 Glas Schwarze Oliven
  • 4 große saftige Tomaten
  • 1 großer Mozzarella-ball
  • Weißweinessig & Olivenöl
  • frisch gemahlener Schwarzer Pfeffer
  • 300 g Dinkelpenne

Zubereitung

  • Spargel auf gewünschte Größe schneiden & kurz blanchieren | bissfest
  • Penne bissfest kochen
  • Tomaten, Oliven kleinschneiden – in eine große Schüssel geben
  • kurz abgeschreckte & noch warme Penne samt Spargel hinzufügen
  • mit Weißwein, Olivenöl & Pfeffer abschmecken – wer möchte eine Prise Steinsalz
  • Mozzarella reißen, beimengen & Salat nun gut durchmischen & kurz ziehen lassen

Dieser herrlich erfrischende Salat ist rasch zubereitet & macht glücklich. Denn er lässt eure Kilos purzeln & eure Haut erstrahlen. Auch am Vorabend gut vorzubereiten, für die Mittagspause in der strahlenden Sonne.
Mein persönlicher Tipp: Salat noch lauwarm genießen.

Lasst es euch schmecken, ihr Lieben!

Das Ende meiner Zuckerfreiheit?!

Geschafft! Mit Ostersonntag habe ich mein „40 Tage ohne Zucker-Projekt“ beendet. Ich freu mich so aber irgendwie geht das nicht so ganz. Denn die letzten Tage habe ich mich gefragt, wie es denn nach den 46 Tagen die es übrigens tatsächlich waren, für mich weitergehen wird.

Werde ich zurück in alte Muster fallen und mir die süßen Sachen wieder täglich reinziehen? Wie wird es sein, wenn ich meine stressigen Momente erlebe – wird Zucker und „rasche“ Verköstigung wieder meine Ernährung leiten?

Ich denke nicht. Das sage ich ruhigen Gewissens. Ich habe in den letzten Wochen gemerkt, wie gut ich mich fühle. Mein Körper hat sich neu überholt und fühlt sich nicht mehr so „verklebt“. Ich merke wie mein Stoffwechsel arbeitet. Meine Haut ist rosig schön & rein. Meine Gelenkprobleme sind spurlos verschwunden. Meine Verdauung läuft einwandfrei – keine Spur von Beschwerden oder berüchtigten Luftschlössern, wenn ihr wisst was ich meine.

Ich fühle mich fit und vital wie nie. Keine Heißhungerattacken, keine Müdigkeitsanfälle. Ich habe das Gefühl, dass meine Energie endlos ist. Mein Schlaf gleicht dem eines Kleinkindes. Selten habe ich so tief wie in den letzten Wochen geschlafen; vor allem so gut. Und was mich auch sehr freut –  als netten Nebeneffekt habe ich meinen Körperfettanteil um eine ganze Kleidergröße verringert. Und das ohne eine extra Einheit Fitness. Was mir wiederum aufzeigt, dass mein Körper vor meinem Experiment einfach nicht mehr richtig gearbeitet hat.

Meine Ernährung hat sich enorm gebessert. Ich esse wieder bewusster, aber weiterhin mit Leidenschaft. Ich überblicke meine Ernährung gekonnt, koche viel, esse mehr Obst & Gemüse, nehme mir ausreichend Zeit zum Essen. So wie es eben ein sollte.

(Gesunde) Ernährung hat eben mit Bewusstsein zu tun. Nicht zu verwechseln mit Kontrolle! Bewusst seine Lebensmittel wählen, genau hinsehen was man konsumiert und seinem Körper zuführt. Man merkt zunehmend, wie man sich von Tag zu Tag wohler fühlt. Keine Völlerei. Essen bis man satt ist aber nicht überfüllt. Genuss erleben aber nicht täglich und in Überkonsumation, denn dass hat nichts mehr mit Genuss zu tun.

Mein Fazit aus 40 Tagen Zuckerfrei: man kann auch mal auf etwas verzichten. Lernen standhaft zu sein, auch wenn die Gewohnheit was anderes verlangt. Irgendwann hat man mit Standhaftigkeit die Sucht ausgetrickst. Das dauert zwar eine Zeit lang, aber man bekommt dafür etwas viel besseres zurück – Gesundheit, Wohlbefinden und mit Sicherheit eine Kleidergröße weniger.

Zu den Osterfeiertagen habe ich es mir gut gehen lassen. Mein erstes Stück Torte gegessen und meinem zartbitter Osterhasen die Ohren abgebissen. Mir ging es danach – grauenhaft. Mir war übel & schwindelig. Aus der Schokoladentorte habe ich intensiv den Zucker raus geschmeckt, dass ich danach, obwohl sie köstlich war, einen Zuckerschock hatte. Somit habe ich mein AHA-Erlebnis erhalten. Wie ihr seht, ist es sehr wohl möglich, sich zu entwöhnen. Für mich habe ich beschlossen, weiterzumachen – aber mit gezielten CHEATDAYS – kleinen Schummeltagen, an denen ich mir etwas Süßes gönnen werde. Ansonsten komme ich gut zurecht und so soll es bleiben. Denn ich möchte mir dieses neue Körpergefühl behalten. Mich wohlfühlen und schmerzfrei sein. Einfach vital sein.

In diesem Sinne – kann ich nur jedem empfehlen, sich einmal vom Zucker zu entwöhnen oder einen Gang zurückzuschalten. Du wirst es bestimmt nicht bereuen – Fragen über das Wie, Was, Wann und Warum beantworte ich gerne jederzeit. Wenn du die Unterstützung brauchst – einfach melden. Ich bin für dich da!

Bis dahin, habt es gut, eure Daniela

PS. An alle Leser! DANKE für eure Unterstützung und euer Vertrauen. Dank eurem Interesse & euren gedrückten Daumen habe ich durchgehalten. Mit soviel Zuspruch kann man locker in die nächste Challenge gehen… mal sehen, was da noch so auf uns wartet.

Das Weindesaster

Liebe Leser. Das Zuckerexperiment neigt sich dem Ende zu. Die letzten Wochen waren ja ganz in Ordnung – viel zu tun & zu werkln, darum lest ihr auch heute erst wieder von mir. Und es gibt auch einiges Neues im ZuckerFrei-Experiment:

Ich habe entdeckt, dass Freitage ohne Zucker & Schokolade nichts können. Woran es liegt? An mir & meinem Stresspegel, sowie an meinen altbackenen Gewohnheiten. Eindeutig. Steigt mein Stresslevel an (was Freitage bei mir wöchentlich hervorrufen), dann benötige ich dringend etwas Süßes. Zumindest ist dies in meinem Kopf hartnäckig abgespeichert. Obwohl ich über den Rest der Woche nicht klagen kann. Ich bin auch standhaft, wenn jemand vor meinen Augen genüsslich einen wunderbar süßen & lecker dekorierten Eisbecher verputzt oder diese zauberhaften Cupcakes. Es macht mir wahrlich nichts aus.

Was sich jedoch vor kurzem für mich als kleines Desaster heraus stellte – ist die Weinkonsumation.

Ein Gläschen in Ehren kann niemand verwehren, sagt man doch so schön. Und genau das habe ich mir vergangenes Wochenende auch gedacht. Eingeladen bei einer Feier, hatte ich wieder einmal Lust auf einen guten Weißwein. Rot ist ja nicht so meine Leidenschaft, aber ein gut gefülltes Glas Vino bianco kann meinem Gaumen schon ab & an Freude bereiten.

Generell sprach bisher nichts dagegen, Wein zu trinken, da dieser ein Naturprodukt ist und reinen Fruchtzucker enthält. Generell.

Denn nach dem ersten Glas wurde mir meine Illusion genommen. Zumindest zu einem kleinen Teil. So ganz ohne Zuckerzugabe dürfte es wohl kaum gehen – wie mir mit einem verschmitzten Winzerlächeln mitgeteilt wurde. Dabei wurde auch nicht so ganz ins Detail gegangen, aber in kurzer Erklärung kam man zu dem Schluss, dass es schon in Ordnung wäre, während einer Zuckerabstinenz ab & an Wein zu genießen. Doch was steckte nun hinter dem verschmitzten lächeln?

Gleich mal nachgeforscht kam ich zu zwei Schlagwörtern: Anreicherung & Weingesetz. Das Weingesetz besagt, dass es in manchen Ländern erlaubt ist, den entstandenen Most bei der Weinproduktion mit Zucker oder Traubendicksaft anzureichern, um einen höheren Alkoholgehalt zu erreichen.

Tja, da haben wir es wieder – ohne Zucker geht’s nicht. Wie schaut´s mit den Österreichischen Tropfen aus? Prädikatsweine & Kabinett dürfen laut Gesetz nicht angereichert werden. Dies gilt jedoch nicht für Qualitätsweine, denn hier darf dieser sehr wohl mit einer Süßreserve „verbessert“ werden.

Ob ich nun mit einer Süßreserve in Berührung kam? Wahrheitsgemäß kann ich es nicht sagen, da ich davon ausging, dass Weine dank natürlichem Zucker gesüßt sind. Jedoch wurde mir erklärt, dass sich der angereicherte Zucker in Ethylalkohol verwandelt und sich somit verflüchtigt. Dies zu wissen, hat mein Gewissen doch etwas beruhigt, denn nach dem Genuss des hervorragenden Weißweines & dem neu gewonnen Wissen war ich doch etwas beunruhigt, ob ich mein Projekt gefährdet habe.

Letzten Endes kann ich sagen – man lernt nie aus und Zucker wird einfach immer allgegenwärtig sein. Kling komisch, is(s)t aber so!

Eure Daniela

Halbzeit.

Heute auf den Tag genau sind es drei Wochen ohne Zucker. Mir geht es hervorragend. Nach dem vergangenen Wochenende & der Qual der Versuchung endlich mal wieder ein Stück Schokolade in meinen Mund zu schieben, hab ich die letzten beiden Tage eigentlich ganz gut überstanden. Gestern hab ich nicht einmal an das corpus delicti gedacht & auch heute – keine Spur von Verlangen. Hat sich mein Körper nun endlich daran gewöhnt, ohne Zucker auszukommen?
Mhmm, wir werden sehen, denn 19 Tage liegen noch vor mir…

Einige von euch haben mich in den vergangen Tagen immer wieder mal gefragt, was ich denn als Alternative zum Zucker verwende. Um ehrlich zu sein: NICHTS außer Obst.

Ich habe bisher weder Honig oder Agavendicksaft verwendet, noch habe ich STEVIA konsumiert. Warum?

Honig & Agavendicksaft haben eine herrliche Konsistenz und eine wundervolle Süßkraft. Sie sind vollmundig und runden jede Süßspeise perfekt ab. Tolle Naturprodukte, finde ich, und sie bilden die passenden Alternativen zum Industriezucker. Doch wenn ich ehrlich bin, habe ich mir selbst nicht vertraut. Denn wenn ich diese Produkte als Zuckerersatz verwende, dann hätte ich mit Sicherheit einen Überkonsum angestrebt um meine Zuckersucht zu nähren. Ein weiterer Grund für den Nichtkonsum ist die sehr hohe Energiebilanz der Produkte, denn auch diese können Heißhungerattacken aktivieren und somit die Fettverbrennung einstellen.

Stevia

Jeder, der auf Zucker in Kristallform verzichten mag, widmet sich nun dem weißen Pulver in allen Formen – ob in Staubzucker-ähnlicher Konsistenz, als Dragee oder als Flüssigkeit. Stevia bekommt man mittlerweile überall.

Woher kommts?

Stevia wird aus der Pflanze Stevia rebaudiana gewonnen. Der Süßstoff stellt eine passende Alternative zu Zucker dar, denn er kann die 450-fache Süßkraft entwickeln und ist für Diabetiker geeignet. Zu finden ist Stevia auf den Produkten unter der E-Nummer E960. Diese wurde 2011 offiziell als Lebensmittelzusatzstoff zugelassen und darf aufgrund dessen unser Leben „versüßen“.

Doch auch hier ist Vorsicht geboten. Denn die EU-Kommission hat für Stevia ein Höchstmengen-Verbot erlassen – für die Zugabe zu Gebäck oder Keksen. Somit darf Stevia nicht mehr als 30% des Zuckers in einer Rezeptur ersetzen, um einen schädlichen Konsum einzuschränken.

Ist denn Stevia schädlich?

Offiziell konnte man dies noch nicht beweisen. Die EFSA – Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit – konnte weder eine krebserregende Wirkung noch andere negative Auswirkungen auf den menschlichen Körper feststellen. Doch auch hier gilt – Vorsicht vor Überkonsumation!

Für mich persönlich war dies nicht der Grund, warum ich auch auf Stevia verzichte. Um ehrlich zu sein, es schmeckt nicht besonders. Mir zumindest nicht. Es ist pappig und hat einen Eigengeschmack, der mich etwas an Lakritze erinnert. Und diese mochte ich als Kind schon nicht. Daher hatte Stevia für mich, als es auf dem Markt erschienen ist, schon wieder ausgedient. Was nicht heißen soll, dass es für euch keine wundervolle Alternative sein könnte – einfach vorabkosten wie ihr damit zurecht kommt. Zu finden in Drogeriemärkten und in jedem gut sortierten Lebensmittelgeschäft.

Fakt ist, dass ich die restlichen 19 Tage ohne Honig, Agavensaft oder sonstigen Alternativen leben werde, die mein Leben versüßen könnten. Ich bleibe bei Bananen am Morgen, Birnen am Nachmittag und herrliche Beeren für zwischendurch. Lässt nicht nur die Haut strahlen, sondern auch die Kilos purzeln.

Also, habt es schön! Eure Daniela

 

 

Widerstand ist zwecklos?!

Wieder ist ein Wochenende um. Mittlerweile hab ich volle 19 Tage ohne Zucker verbracht. Anstrengend, sag ich euch. Frühstückstechnisch habe ich mich voll eingependelt und auch gute Alternativen für meine kleinen Zuckerlieferanten gefunden – Obst, Gemüse oder Nüsse statt Müsliriegel und dergleichen. Die reinste Befriedigung ist das, wenn ich ehrlich bin… nicht. Auch wenns schmeckt; ab und an vermisse ich schon mein Glück in Form von Kuchen, Muffins oder Keksen. Und überall wo ich hinblicke – sind diese kleinen köstlichen Versuchungen. Wo wir auch schon beim Zauberwort sind…

Versuch-ung

Ich dachte, ich wäre längst darüber hinweg, sagt man doch, dass sich Gewohnheiten nach 14 bis 21 Tagen leicht ändern oder austauchen lassen. Aber vielleicht liegt es daran, dass ich den 21. Tag noch nicht zur Gänze erreicht habe, keine Ahnung. Mir fehlt meine Schokolade. Ich gebe es ehrlich zu. Ich bin ein Schokojunkie und vergangenes Wochenende habe ich meinen Mann regelrecht angebettelt, er solle mir doch meine „Droge“ liefern. Niemand müsse es erfahren. Er blieb standhaft, zum Glück und ich, meine lieben Leser… AUCH!

Hartes Unterfangen, sag ich euch. Was hat mich da bloß geritten? Auf Zucker zu verzichten – ich, eine ehemalige Zuckerzauberin, die sich der Bewegung verschrieben hat um weiterhin ihre kleinen Sünden genießen zu können. Pah!

Aber – ohne euren Zuspruch und meinen versessenen Ehrgeiz hätte ich mein Projekt mit einem Bombenrückschlag wohl schon abgebrochen. Zumindest meinen Tagträumen nach, denn letzte Woche sah ich mich tatsächlich in meiner Lieblingskonditorei sitzen und habe mir genüsslich nach und nach jedes einzelne Tortenstück in den Mund geschoben. Eine süße Sauerei hätte das gegeben und einen Zeitungsartikel auch: Verrückte Personaltrainerin liefert sich Tortenschlacht aufgrund von Zuckerentzug.

Hört sich alles heftig an, ist es teilweise auch. Vor allem Freitag habe ich mir das wieder gedacht. Mittags: rasender Hunger, der Futtergrandt steigt – es muss rasch was zum Essen her. Da ich jetzt vermehrt selbst koche, dachte ich, geschwind Dinkelnudeln mit Tomatensugo & Garnelen. Perfekt, um meine Unterrichtseinheiten durchzustehen und ordentlich Power in den Kurs zu bringen. Gescheitert bin ich am Tomatensugo – früher schnell gekocht, da wenig Fett – heute alle im Regal zurück gelassen. Denn die geliebten Sugos sind verzuckert. Und das nicht wenig.

Als Alternative gabs dann ein Gemüseomlette. Lecker ja, aber nicht das was ich im Sinn hatte. Alternativen gibt es auch hier: frische Tomaten, klein würfeln, Basilikum von der Fensterbank, eine kleine Knoblauchzehe und Olivenöl – Tata – schon ist sie fertig, unsere Marinara. Über die heißen Dinkelnudeln (übrigens perfekter Ersatz für die klassische Weißmehlnudeln) gießen & genießen.

Zucker – Freund oder Feind?

Ihr Lieben, jetzt schreibe ich laufend darüber wie es mir mit meiner erworbenen Zuckerfreiheit geht, doch den Hauptdarsteller & Projektträger haben wir noch nicht zu Wort kommen lassen: den Zucker.

Die Frage, die ich mir die letzten Tage gestellt habe, ist diese:

Was macht den Zucker so attraktiv für uns? Der süße Geschmack? Sein verlockendes Aussehen in Formen von Torten, Kuchen, Keks & Co.? Oder seine tückische Vielseitigkeit, mit der er sich in unser Leben einschleicht, meist ohne dass wir es bemerken?

Anfänglich zumindest. Denn irgendwann macht uns der Kerl erst träge, dann müde und am Ende krank. Ein Genussmittel mutiert vom Suchtstoff zum Nervengift. Zucker bremst die natürlichen Entgiftungsabläufe des eigenen Organismus und führt dazu, dass man ständig Heißhunger hat und man müde, träge und dick wird. Im Überkonsum führt Zucker zu Diabetes und erhöht das Herzinfarktrisiko.

Schlimmer geht immer

Dank Weißmehl. Schmeckt gut – tut aber NICHT gut. Grund hierfür liegt an seiner Zusammensetzung, denn Weißmehl besteht aus lauter kleinen Zuckermolekülen, die unseren Blutzuckerspiegel bei seiner Konsumation rasant in die Höhe schnellen lässt. Dies wiederum führt dazu, dass unsere Entgiftungsorgane wie Leber, Nieren und auch Lymphsystem die Entgiftung verlangsamen & letzten Endes stoppen.

Hoch hinaus

Wenn die Blutzuckerspitzen erreicht werden heißt das, dass unsere Bauchspeicheldrüse Insulin ausschüttet. Das Hormon lässt den hohen Blutzucker sinken. Sinkt dieser zu schnell, schreit unser Gehirn sofort wieder nach etwas zu essen, meist nach Süßem. Und der Ablauf beginnt von vorne.

Da beißt sich doch der Hund in den Schwanz!!! Wenn sich dank der Heißhungerattacken das Insulin im Blut nicht senkt, wird automatisch die Fettverbrennung eingestellt  und, wie schon erwähnt, auch die Entgiftung unserer Organe, unseres Körpers.  

Was nun – was tun?

Industriell hergestellten Zucker & Weißmehl reduzieren und im besten Fall aus dem Lebensmittelplan streichen. Auch wenn sie schmecken, sie hemmt bei zu hohem Blutzuckerspiegel unser „Fastenhormon“ GLUKAGON.

Ein neuer Freund

Glukagon kann nur  aktiv tätig sein, wenn unser Insulinspiegel niedrig gehalten wird. Denn nur dann bekommen wir unser Fett (endlich) weg und findet die natürliche Entgiftung statt. Fabelhaft, nicht wahr!?
Also: weg mit Weißmehl & Zucker, nieder mit dem Blutzucker und Glukagon fördern!

…ein freches Früchtchen

Tag 12 von 40, die Zeit vergeht wie im Fluge. Meine Zuckersucht scheint sich langsam zu beruhigen. Nur ab und an bekomm ich diese Lust auf das schwarze, cremige Glück. Schokolade, hach wie sehr du mir fehlst!? Doch ich widerstehe, bin standhaft und auch wenn jemand vor mir ein lecker Törtchen verspeist, seh ich gelassen zu und lasse ihn gewähren. Meine heftigste Phase ist somit, hoffentlich, vorüber. Ich bin nicht mehr ständig müde oder grantig bzw. habe nicht  mehr das Gefühl, dass mir etwas fehlt. Ab und an erwische ich mich dabei wie ich denk´- „jetzt wär doch so ein kleiner Schokomuffin ganz nett“ – aber auch das vergeht rasch, wenn ich mein ICH ermahne und es darauf hinweise, dass wir eine Mission zu erfüllen haben<. der Zuckerfalle zu entfliehen. Was nicht so einfach ist… oder doch? Naja, wir werden sehen…

Motivation ist Alles

Meine Vitalität steigt von Tag zu Tag. Ich bin motivierter und aktiver, fühle mich freier. Meine Gelenke schmerzen kaum und mein Blick ist klarer. Man könnte sagen, ich habe den Durchblick wie eine Superheldin. Natürlich nicht wirklich (schade eigentlich), aber es ist so ein Gefühl. Ich merke, dass ich Problemlösungen schneller abschließe und auch entspannter auf dem Weg dort hin bin. Gelassener könnte man sagen. Ich geh auch gelassener an Regalen im Supermarkt vorbei, vollgestopft mit Süßigkeiten in allen Formen & Facetten… und es macht mir nichts mehr aus.

Leider unterliege ich hin und wieder noch den kleinen Gedankenlöchern. Trotz meines neu erworbenen Durchblicks. Meine Konzentrationsschwächen schiebe ich weiterhin auf den Zucker, denn wenn ich während einer dieser Phasen zB eine Birne esse, fällt mir vieles gleich wieder leichter – Fruchtzucker sei Dank!

ein freches Früchtchen, der Fruchtzucker

Wir wissen dass er in Obst enthalten ist. Mal mehr, mal weniger.
Doch was verbirgt sich hinter dem Zuckerbringer? Für euch erforscht & hier zu lesen:

Fruchtzucker | Fructose genannt | gehört zu den Kohlenhydraten, zum Einfachzucker, Monosaccharide sowie Glucose, dem Traubenzucker  | Vorkommen ursprünglich aus der Natur – enthalten in Kernobst wie Äpfel, Birnen, Zwetschken sowie auch in Beeren wie Weintrauben und Honig. Seine GLYX-Zahl (glykämischer Index) liegt bei 20, was wunderbar für unseren Stoffwechsel ist, denn der Blutzucker wird konstant niedrig gehalten. Somit wird Fruchtzucker langsamer im Blut aufgenommen & Heißhungerattacken vermieden.

Klingt doch sehr erfreulich, nicht wahr? Dennoch sollte man auch auf diese Zuckerform achten, denn mittlerweile wird dieser auch industriell erzeugt und Produkten immer mehr als Alternative bei gemengt.

Auch hier gilt: Überkonsumation der industriell zugesetzten Fructose in Lebensmittel fördertZivilisationskrankheiten wie Adipositas und wirkt sich negativ auf unseren Stoffwechsel aus.

Unglaublich aber wahr

Für dich unglaublich? Für mich auch, daher mein Tipp:
beim nächsten Einkauf mal genauer die Rückseite deiner Produkte inspizieren und als Alternative doch eher mal zu einem frischen, knackigen Apfel greifen!

Ingwer-Curry-Suppe

Ich liebe Suppen. Sie sind einfach & schnell zubereitet, wärmen von innen und machen uns glücklich.
Das Soul-Food schlecht hin!
Meine neue Lieblingsvariante:
Ingwer-Curry-Suppe mit einem Hauch Zitrone.

Zutaten für 4 Portion des gelben Suppenglücks:

  • 2 rote Paprikaschoten
  • 2 EL Sesamöl
  • 2 Stängel Zitronengras
  • 3 cm Ingwer
  • 1 kleine Chilischote, getrocknet
  • 1 Dose ungesüßte Kokosmilch
  • 1 Zitrone
  • 1 l Gemüsebrühe
  • 1 große Zucchini
  • 1 große Karotte
  • 3 Frühlingszwiebeln

Und zum Abschmecken – etwas Salz, Pfeffer frisch gemahlen, einen Bund Koriandergrün.

Damit der Eiweißfaktor nicht zu kurz kommt, empfehle ich Shrimps oder einen festkochenden Fisch als Einlage.

Die Zubereitung ist ein Leichtes:

Gemüse säubern, schneiden und würfeln. Ingwer, Chili und Zitronengras nach dem säubern und klein schneiden evtl. hacken.

Suppenbrühe mit der Kokosmilch aufkochen, Zitronengras, Chili, Ingwer hinzufügen und mitkochen, in etwa 5 Minuten. Das klein geschnipselte Gemüse in den Sud werfen und mitkochen. Eine halbe Zitrone auspressen und ihren Saft in die Suppe gießen.

Frühlingszwiebeln in feine Ringe schneiden. Koriandergrün fein hacken.

Zwiebeln in den Sud geben und mitziehen lassen – falls du dich für eine Einlage entschieden hast, diese ebenso in den Sud schmeißen und mitköcheln lassen. 10 Minuten müssten reichen. Anschließend nur noch mit den frischen Korianderblättern bestreuen, servieren & genießen.

Ein wahrer Genuss wartet auf euch, also lasst es euch schmecken, meine Lieben!

Am siebenten Tag…

Ich fühle mich sehr gut. Seit Heute. Aber das Wochenende, tja das habe ich mit einem „Cold Turkey“ wie er im Buche steht begonnen. Wie es mir dabei ging & wie sich mein zuckerfreies Wochenende entwickelt hat, liest du hier:

(Zucker)FREI-TAG

Vergangenen Freitag hat sich mein Experiment von seiner schlechten Seite gezeigt. Die ersten Tage ging es mir überraschenderweise hervorragend, aber schon als ich Freitagmorgen wach wurde, war etwas anders. Ich hatte unruhig geschlafen aufgrund von Bauchschmerzen und einem schweren Kopf, was mit Sicherheit auch sein übriges zu den nachfolgenden Ereignissen getan hat.

Ich fühlte mich den ganzen Tag über müde & abgeschlagen, war grummelig, nervös & sehr angespannt. Hatte ständig Durst, einen eigenartigen metallischen Geschmack im Mund, der ständig trocken war & dachte laufend an Süßes. Hinzu kamen dann im Laufe des Tages auch noch drückende Kopfschmerzen & dass mir ständig in den Fingern & Beinen kalt war. Trotz Bewegung & dicken Socken! Mein Schädel brummte & alles was ich so aufnahm, ging mir auf die Nerven. Der Tag verlief langsam, zumindest kam es mir so vor. Nach getaner Arbeit  habe ich versucht , mir den Abend so angenehm wie möglich zu gestalten. Etwas Selbstgekochtes gezaubert, natürlich für die Seele, zuckerfrei versteht sich, um mein Strohwitwendasein (mein Mann hatte die Flucht ergriffen um meiner Zuckergrantlerei zu entfliehen) auf meiner Couch samt Lieblingsserie zu verbringen. Nur ich, mein neuer Begleiter Mister Zuckergrant & zwei dicke Decken die mir genau… nichts gebracht haben. Irgendwann bin ich dann wohl vor enormer Erschöpfung eingeschlafen, was für ein Glück.

Das restliche Wochenende verlief überraschender Weise wieder ganz normal. Ich war vitaler, nicht mehr dauermüde und hatte keinen Heißhunger; nur hatte ich das Gefühl, dass ich langsamer in gewissen Dingen war & mehr Schlaf brauchte. Beim Gespräch mit meinem Gegenüber hatte ich phasenweise das Gefühl Gedanken nicht richtig fassen zu können und  diese weiterzugeben, sprich  mich richtig auf etwas zu konzentrieren. Was ich wiederum auf den nicht vorhandenen Zucker schiebe.

Wieso?

Unser Gehirn braucht Kohlenhydrate & Zucker um arbeiten zu können, gesunden Zucker versteht sich – Zucker aus gesunden Kohlenhydraten. Da ich mir selbst die Kohlenhydrate aufgrund der Entgiftung sowie den Zucker verwehrt hatte, merkte ich täglich wie ich mich einerseits innerlich vitaler fühlte aber in meinem Handeln langsamer wurde.

(m)ein Teufelskreis – Was tun?

Kohlenhydrate in gesunder zuckerfreier Form finden & die tägliche Ernährung damit unterstützen. Damit habe ich gleich 2 Fliegen mit einer Klappe geschlagen – statt dem verzuckerten Müsli gibt es nun leckeren Dinkel- oder Haferflocken-Porridge, mit etwas Milch und geriebenen Apfel und für die Lust auf ein „Weckerl“ habe ich Sauerteigbrot ohne Hefe und Zucker im Bioladen entdeckt.

Ihr seht, für alles gibt es eine Lösung. Seit Montag bin ich fit wie nie. Fühle mich energiegeladener und freue mich schon auf die nächsten Tage – ZUCKERFREI.

Eure Daniela

Green Smoothie

Smooth up your life

Smoothies – die kleinen bunten Glücklichmacher. Überall kann man sie sich schon kaufen und genießen. Ob Obst, Gemüse oder beides vereint in einem Glas, die Säfte sind der reinste Frischekick für zwischendurch. Vor allem sind sie leicht selbst zu zaubern & man entkommt damit der Zuckerfalle. Daher heut für euch gewählt, der Klassiker unter den Smoothies – „the Greenie“

Der Green Smoothie gilt seit seinem Bekanntwerden als der Star unter den Smoothies. Verspricht man sich doch Schönheit & Wohlbefinden von dem Wundersaft. Doch was ist dran am grünen Saft?

Die Bestandteile sind einfach zu bestimmen:  frisches knackiges Gemüse, mindestens 50% und je grüner desto besser. Zutaten in den Standmixer reinschnipseln & pürieren bis eine schön giftgrüne Flüssigkeit entsteht. Ab ins Glas – wer möchte mit Strohhalm & fertig ist das Schönheitselixier. Eine wahre Freude für Verdauungsorgane & Zellstoffwechsel, strahlende Haut inklusive. Und das Highlight an der Freude – er hat weniger Kalorien, enthält kaum Zucker & wenn, dann nur den der sich im Gemüse versteckt hat. Also alles ohne Zuckerzusatz & ganz natürlich. Perfekt! Genau meine derzeitige (zuckerfreie) Wellenlänge.

Natürlich musste ich das auch gleich ausprobieren & testen, denn lesen allein und sich fragend von einem Artikel zum nächsten zu klicken ist für mich nicht befriedigend. Außerdem haben wir alle nichts davon, wenn man nur darüber schreibt & liest, aber keine Ergebnisse präsentieren kann.

Und siehe da, hier mein erfreulich grünes Ergebnis:

Gewählte Zutaten für mein grünes Elixier:

  • 1 Gurke
  • 300g Babyspinat
  • 3 cm Ingwer
  • 1 Zitrone
  • 4 Selleriestangen

Für die Süßen unter euch noch einen grünen Apfel oder eine Banane reinschneiden
etwas Wasser für den richtigen Dreh | und schon kann gemixt werden.

Geschmackstest einwandfrei bestanden. Kann man so lassen und macht definitiv Lust auf mehr!

In diesem Sinne, liebe Leser,

Smooth up your Life!

Eure Daniela