Am siebenten Tag…

Ich fühle mich sehr gut. Seit Heute. Aber das Wochenende, tja das habe ich mit einem „Cold Turkey“ wie er im Buche steht begonnen. Wie es mir dabei ging & wie sich mein zuckerfreies Wochenende entwickelt hat, liest du hier:

(Zucker)FREI-TAG

Vergangenen Freitag hat sich mein Experiment von seiner schlechten Seite gezeigt. Die ersten Tage ging es mir überraschenderweise hervorragend, aber schon als ich Freitagmorgen wach wurde, war etwas anders. Ich hatte unruhig geschlafen aufgrund von Bauchschmerzen und einem schweren Kopf, was mit Sicherheit auch sein übriges zu den nachfolgenden Ereignissen getan hat.

Ich fühlte mich den ganzen Tag über müde & abgeschlagen, war grummelig, nervös & sehr angespannt. Hatte ständig Durst, einen eigenartigen metallischen Geschmack im Mund, der ständig trocken war & dachte laufend an Süßes. Hinzu kamen dann im Laufe des Tages auch noch drückende Kopfschmerzen & dass mir ständig in den Fingern & Beinen kalt war. Trotz Bewegung & dicken Socken! Mein Schädel brummte & alles was ich so aufnahm, ging mir auf die Nerven. Der Tag verlief langsam, zumindest kam es mir so vor. Nach getaner Arbeit  habe ich versucht , mir den Abend so angenehm wie möglich zu gestalten. Etwas Selbstgekochtes gezaubert, natürlich für die Seele, zuckerfrei versteht sich, um mein Strohwitwendasein (mein Mann hatte die Flucht ergriffen um meiner Zuckergrantlerei zu entfliehen) auf meiner Couch samt Lieblingsserie zu verbringen. Nur ich, mein neuer Begleiter Mister Zuckergrant & zwei dicke Decken die mir genau… nichts gebracht haben. Irgendwann bin ich dann wohl vor enormer Erschöpfung eingeschlafen, was für ein Glück.

Das restliche Wochenende verlief überraschender Weise wieder ganz normal. Ich war vitaler, nicht mehr dauermüde und hatte keinen Heißhunger; nur hatte ich das Gefühl, dass ich langsamer in gewissen Dingen war & mehr Schlaf brauchte. Beim Gespräch mit meinem Gegenüber hatte ich phasenweise das Gefühl Gedanken nicht richtig fassen zu können und  diese weiterzugeben, sprich  mich richtig auf etwas zu konzentrieren. Was ich wiederum auf den nicht vorhandenen Zucker schiebe.

Wieso?

Unser Gehirn braucht Kohlenhydrate & Zucker um arbeiten zu können, gesunden Zucker versteht sich – Zucker aus gesunden Kohlenhydraten. Da ich mir selbst die Kohlenhydrate aufgrund der Entgiftung sowie den Zucker verwehrt hatte, merkte ich täglich wie ich mich einerseits innerlich vitaler fühlte aber in meinem Handeln langsamer wurde.

(m)ein Teufelskreis – Was tun?

Kohlenhydrate in gesunder zuckerfreier Form finden & die tägliche Ernährung damit unterstützen. Damit habe ich gleich 2 Fliegen mit einer Klappe geschlagen – statt dem verzuckerten Müsli gibt es nun leckeren Dinkel- oder Haferflocken-Porridge, mit etwas Milch und geriebenen Apfel und für die Lust auf ein „Weckerl“ habe ich Sauerteigbrot ohne Hefe und Zucker im Bioladen entdeckt.

Ihr seht, für alles gibt es eine Lösung. Seit Montag bin ich fit wie nie. Fühle mich energiegeladener und freue mich schon auf die nächsten Tage – ZUCKERFREI.

Eure Daniela